4 Sterne · Rezensionen

TSCHICK – Wolfgang Herrndorf

IMG_7350Die Geschichte:

Der 14-jährige Maik hat in den Sommerferien wenig zu tun. Nämlich nichts. Seine Mutter ist in der Entzugsklinik und sein Vater auf Geschäftsreise mit seiner Assistentin. Eigentlich hatte Maik vor, die ganzen Ferien am Pool zu sitzen und sich zu langweilen, schon deshalb, weil er nicht zur großen Geburtstagsparty von Tatjana eingeladen wurde. Dabei hatte er sich doch so viel Mühe für ihr Geschenk gemacht. Doch dann taucht Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, auf, der vor kurzem in seine Klasse gekommen ist und neben Maik der einzige ist, der ebenfalls nicht zur Party eingeladen wurde. Tschick lädt Maik spontan zu einer Spritztour mit einem „geliehenen“ Lada ein und weil er kein Weichei sein will, stimmt Maik zu. Tschick ermutigt ihn, Tatjana das Geschenk zu bringen und anschließend beschließen die beiden Jungen, eine Reise in die „Walachei“ anzutreten. Mit ein paar Tiefkühlpizzen und dem Geld, das sein Vater Maik gegeben hat im Gepäck und einer Kassette von Richard Claydermann im Radio, aber ohne jede Art von Landkarte oder einer Ahnung, wo die Walachei liegen könnte, machen die beiden sich auf den Weg in ein unvergessliches Abenteuer.

Meine Meinung:

Als ich die ersten Seiten von „Tschick“ gelesen habe, war ich etwas verwirrt, weil das Buch auf einer Polizeiwache begann und ich keine Ahnung hatte, wie die erzählende Person dorthin gekommen war. Aber wenn man weiter liest, vergisst man ganz schnell, dass der seltsame Anfang des Buches eigentlich bis zum Ende nicht geklärt wird und trotzdem muss man immer wissen, was als nächstes passiert und weiterlesen.
Ich fand es sehr lustig zu lesen, wie Tschick Maik überredet, mit ihm in dem geklauten Lada in die „Walachei“ zu fahren und das, obwohl keiner von beiden weiß, wo genau dieser Ort liegt und wie man dort hinkommt.
Besonders gefallen haben mir die teilweise ziemlich durchgedrehten Menschen, die den beiden unterwegs begegnen, ob sie nun bei einer Familie spontan zu Mittag essen oder auf einer Müllhalde ein Mädchen aufgabeln, das ihnen nicht mehr von der Seite weichen will.
Ob die beiden tatsächlich jemals in der „Walachei“ ankommen? Ich kann nur sagen: Selber lesen!
Von mir bekommt „Tschick“
★★★★(★) von 5

Tschick:
256 Seiten, 16,95€ (Gebundene Ausgabe), erschienen bei Rowohlt Berlin, 8,99€ (Taschenbuch), erschienen bei rororo

Advertisements

Ein Kommentar zu „TSCHICK – Wolfgang Herrndorf

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s