3 Sterne · Rezensionen

OPAL. SCHATTENGLANZ – Jennifer L. Armentrout

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ACHTUNG!
Bei Opal handelt es sich um die Fortsetzung von Obsidian und Onyx. Wer die ersten beiden Teile also noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension mit Vorsicht genießen (oder lieber gar nicht), da einige Spoiler für die anderen Bände darin vorkommen werden.


Die Geschichte

Auf den ersten Blick wirkt alles perfekt. Dawson ist zurück und Katy und Daemon haben endlich zueinander gefunden. Während Katy sich am liebsten ganz auf ihre Beziehung mit Daemon konzentrieren würde, muss dieser seinen Bruder Dawson in Schach halten, der seine große Liebe Bethany unbedingt retten will, die noch immer von Daedalus gefangen gehalten wird. Unterdessen verkriecht sich die sonst so lebensfrohe Dee und gibt Katy die Schuld an Adams Tod. Als plötzlich auch noch Blake wieder auftaucht und Katy und Daemon einen Deal vorschlägt um Bethany zu befreien, ist das Chaos perfekt. Die beiden sind unsicher, ob sie Blakes Hilfe annehmen und ihm trauen sollen, sehen allerdings auch keine andere Möglichkeit. Jedoch wissen sie nicht, welche Gefahren auf dem Weg zum Ziel lauern…

Meine Meinung

Nachdem ich Onyx beendet hatte, musste ich natürlich sofort mit Opal beginnen um zu erfahren, wie es nun nach Dawsons Rückkehr weitergeht. Im Gegensatz zum ersten und zweiten Band habe ich für den dritten Teil allerdings ziemlich lange gebraucht, was nicht nur an Zeitgründen lag. Opal hat mich einfach nicht so sehr gefesselt wie seine beiden Vorgänger und ich muss leider sagen, dass dies bisher der schwächste Band der Reihe ist.

Einerseits ist es ja schön und gut, dass Katy und Daemon endlich zueinander gefunden haben, aber ich fand es sehr schade, dass es dadurch die ewigen Kabbeleien, die mich in den beiden anderen Bänden so begeistert hatten, nicht mehr gab. Daemon spielt sich zwar nach wie vor auf, aber Katy findet das entweder lustig oder sie bricht direkt einen richtigen Streit vom Zaun. Trotzdem fand ich es spannend, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt, vor allem durch die Situation im Buch, durch die die beiden kaum Zeit füreinander haben.

Was mir sehr gefallen hat war, dass Dee nach etwa der Hälfte des Buches wieder eine größere Rolle spielte, denn in Onyx hatte sie doch sehr gefehlt und nachdem sie nach Adams Tod auch noch Katy aus dem Weg ging, hinterließ das in Opal irgendwie eine Lücke. Doch sobald sie wieder präsenter wurde, merkte man das der Geschichte sofort an, auch wenn Dee sich sehr verändert hat, was ihr aufgrund der Geschehnisse aber auch nicht zu verdenken ist.
Über Blake habe ich mich natürlich wieder ziemlich aufgeregt, aber diesmal stand er immerhin nicht zwischen Katy und Daemon, aber mögen tue ich ihn deswegen trotzdem nicht, auch wenn er in manchen Momenten plötzlich ganz nett schien.

Das Vorhaben, Bethany zu befreien, steht in Opal ganz klar im Vordergrund. Allerdings überschlagen sich die Ereignisse ziemlich, was aber auch nötig ist, da das Ganze sich sonst noch länger ziehen würde, als es meiner Meinung nach sowieso tat. Das Buch ist nicht langweilig, aber es „flutscht“ einfach nicht so wie die ersten beiden Bände, was ich etwas schade fand, denn dadurch habe ich es eben nicht so schnell gelesen. Am Ende wartet einer der fiesesten Cliffhanger, den ich je in einem Buch gelesen habe. Und Origin kommt erst im Dezember… *heul* 

Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout gefällt mir nach wie vor sehr gut, allerdings sind in der Übersetzung auch ziemlich viele Kommas abhanden gekommen. Leider waren das nicht die einzigen Fehler im Buch. So stand an einer Stelle zum Beispiel Haustier statt Haustür und an einer anderen wurden die Namen von Daemon und Dawson vertauscht, sodass Daemon plötzlich Selbstgespräche führte. Allerdings kann die Autorin ja nichts dafür, wenn in der Übersetzung so viele Fehler sind. Ich fand sie beim Lesen aber leider ziemlich störend.

An sich kann man nicht sagen, dass das Buch schlecht ist. Es ist definitiv bisher das schwächste Buch der Reihe (ich hoffe auch, dass das so bleibt!), aber ich betrachte es nun einfach als die Fortsetzung von Obsidian, die es ja nun mal ist. Es würde mir also ziemlich wehtun, diesem Buch Sterne abzuziehen. Drei Sterne will ich ihm auf keinen Fall geben, denn dafür war es dann doch irgendwie zu gut, aber vier wären zu viel, da ich einige Kritikpunkte habe. Darum gebe ich Opal:

½ von 5

Opal:
464 Seiten, 19,99€ (Gebundene Ausgabe), 14,99€ (Kindle-Edition), erschienen bei Carlsen

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5 Kommentare zu „OPAL. SCHATTENGLANZ – Jennifer L. Armentrout

  1. Ich lese auch gerade Opal und im Moment zieht es sich echt. Auch die Cliffhanger sind ziemlich ärgerlich, weil das Buch dafür, das so viele Fehler drin sind ein bisschen teuer ist. Aber die Geschichte der Reihe ist echt mal etwas anderes und gut geschrieben. 😀

  2. Hallo Isa, ich finde auch, dass Opal der bisher schwächste Band der Reihe ist. Trotzdem kann ich den vierten Teil kaum erwarten:) Ich finde deine Rezension sehr gut besonders deinen Schreibstil;)
    LG Vicky

  3. Oh man, ja, diese Cliffhanger ist wirklich echt schlimm. Ich dachte mir da auch nur noch so “ Leute euer Ernst?!“ aber naja, was soll man machen. Auf jeden Fall werde ich mir den nächsten Teil gleich holen, wenn er auf Deutsch erschienen ist. 🙂

    1. Ja ich auch! Ich hoffe, dass er wieder etwas spannender wird als der dritte Band und dass Opal quasi nur sone „Vorbereitung“ auf Band vier war. 😀

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