4 Sterne · Rezensionen

TÜRKISGRÜNER WINTER – Carina Bartsch

IMG_4750ACHTUNG!
Bei Türkisgrüner Winter handelt es sich um die Fortsetzung von Kirschroter Sommer. Wer den ersten Teil also noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension mit Vorsicht genießen (oder lieber gar nicht), da einige Spoiler für den anderen Band darin vorkommen können.

Die Geschichte

Nachdem sie Luca mehr oder weniger ausführlich von ihrem Campingausflug erzählt hat, wartet Emely darauf, dass Elyas sich bei ihr meldet. Doch er tut es nicht. Dabei waren sie sich doch gerade so nah gekommen wie nie zuvor. Doch auch Luca meldet sich plötzlich kaum noch. Emely ist verzweifelt und hofft darauf, dass die kommende Halloween-Party Klarheit in die Sache zwischen ihr und Elyas bringen wird. Doch Elyas ignoriert sie und scheint sogar vor ihr davonzulaufen. Emely wird immer verzweifelter und beginnt damit, sich mit einem Wodka-Kirschsaft-Gemisch abzulenken. Sie wird immer entschlossener, Elyas zur Rede zu stellen und läuft ihm den ganzen Abend hinterher. Dummerweise endet sie irgendwann hackedicht neben Freddy Krüger (nun gut, eigentlich heißt er Jeff) und philosophiert mit ihm über das Leben. Kurz: Das Chaos ist vorprogrammiert.

Meine Meinung

Obwohl ich die ganze Zeit gelernt habe, habe ich es erstaunlicher Weise trotzdem geschafft, „Türkisgrüner Winter“ innerhalb einer Woche durchzulesen. Aber es ging einfach nicht anders. Ich musste mir einfach die Zeit dafür freischaufeln und ich weiß, dass ich da auch nicht die einzige bin. Die Handlung ist zwar zu einem relativ großen Teil vorhersehbar, aber trotzdem hat mich das Buch total gefesselt, mehr als der erste Band.
Vor allem die ersten 60-70 Seiten waren einfach total lustig und ich musste immer wieder herzhaft lachen. Auch im weiteren Verlauf des Buches kamen immer wieder Stellen, an denen ich vor Lachen erst mal nicht weiterlesen konnte.
Jedoch hörte man von mir nicht nur immer wieder lautes Gelächter sondern auch die schon für Band eins typischen „Awww wie süß!“ Ausrufe, gefolgt von „Meint sie das ernst?!“ oder „Neeeeein! Das hat sie nicht getan!“

Auch wenn ich mich immer mal wieder über Emely aufgeregt habe, konnte ich sie dieses Mal viel besser nachvollziehen als im ersten Teil (zumindest meistens) und dadurch wurde sie mir auch viel sympathischer.
An sich fand ich sowieso alle Figuren sympathischer, Alex war zwar immer noch etwas nervig, aber nicht mehr so extrem wie im ersten Band. Allerdings kam sie auch nicht mehr so oft vor wie im ersten Band.
Gut fand ich, dass Sebastian ein bisschen mehr Profil bekam und er versucht hat, ein bisschen zwischen Emely und Elyas zu vermitteln.

Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre in dem Roman. Während in „Kirschroter Sommer“ meist nichts zur Jahreszeit gesagt wurde, wurde hier die herbst- bzw. winterliche Atmosphäre beschrieben und auch ein bisschen Weihnachtsstimmung durfte nicht fehlen.

Was mich irgendwie noch immer irritiert, ist der Klappentext. In dem steht, dass Elyas sich nach dem ersten Kuss abweisend verhält. Aber in „Kirschroter Sommer“ küssen sie sich ja gar nicht (oder hab ich was verpasst?) und zu der Handlung in „Türkisgrüner Winter“ passt es auch nicht.

Insgesamt fand ich den zweiten Band besser als den ersten, was aber auch daran liegen kann, dass ich ihn einfach schneller durchgelesen habe.

Er erzählt von mir deswegen:

½ von 5

Türkisgrüner Winter:

564 Seiten, 9,99€ (Taschenbuch), 2,99€ (Kindle-Edition), erschienen bei rororo

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