3 Sterne · Rezensionen

ABER BITTE FÜR IMMER – Meg Cabot

IMG_6122ICH WEISS! Ich kann ihn nicht ausstehen. Er ist ein totaler Angeber und Besserwisser – eben ein Modelizer!
Trotzdem, er hat eine gewisse… Ausstrahlung.
– Aber bitte für immer: S. 258

Die Geschichte:

Die erste Reise nach Europa ist unglaublich aufregend, wenn man vorher immer nur innerhalb Amerikas verreist ist. Und Italien soll doch so schön sein! Doch das ist nicht der einzige Grund, weshalb Jane Harris sich so sehr auf ihren anstehenden Urlaub freut. Denn das Beste an der ganzen Sache ist der Grund, weshalb es ins entferne Europa geht. Nämlich die Hochzeit ihrer besten Freundin Holly. Diese hat nämlich vor, in Italien heimlich ihren Freund Mark zu heiraten. Da die Familien der beiden gegen eine Hochzeit sind, muss alles streng geheim bleiben. Holly ist über diese Umstände nicht besonders glücklich und so versucht Jane, es ihr so schön wie möglich zu machen für ihre Hochzeit. Doch eine Person scheint ihr einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen. Nämlich ein gewisser Cal Langdon, der dummerweise Marks Trauzeuge ist. Dieser behauptet, Liebe sei nur das Ergebnis verschiedener chemischer Reaktionen im menschlichen Körper und ist der festen Überzeugung, Mark begehe einen großen Fehler damit, Holly zu heiraten. Klar, dass Jane unbedingt verhindern will, dass Mark sich von seinem besten Freund aus Kindertagen die Hochzeit ausreden lässt. Doch irgendwie ist dieser Cal Langdon ja auch ganz… interessant, was Jane aber strikt zu ignorieren versucht.
Als wäre das nicht genug, steht plötzlich auch noch die Hochzeit auf der Kippe und scheint ins Wasser zu fallen. Doch Jane versucht alles, um die Hochzeit ihrer besten Freundin zu retten… auch, wenn sie dafür Cal, mit dem sie sich die ganze Woche über schon in den Haaren hat, um Hilfe bitten muss. Doch wird sie es mit ihm, der ja eigentlich total gegen die Ehe ist, schaffen, die Hochzeit zu retten? Und wird sie Cal davon überzeugen können, dass Liebe mehr als nur eine chemische Reaktion ist?

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mir eine Freundin geschenkt, weil sie selber es nicht mehr haben wollte, da ihr der Stil des Romans nicht gefiel. Er besteht nämlich komplett aus Tagebucheinträgen und E-Mails (hauptsächlich aber Tagebucheinträge). Sie kann mit solchen Büchern nicht allzu viel anfangen, ich hingegen liebe so etwas total, da es immer super für zwischendurch ist. Dass ich mit dieser Meinung richtig liege, bewies sich mir auf verschiedenen Busfahrten, wo ich das Buch dabei hatte, obwohl ich sonst im Bus eigentlich nie lese. Aber das Buch war echt praktisch für zwischendurch, da es bei solchen Romanen immer viel einfacher ist, kurz aufzuhören zu lesen, wenn man umsteigen muss oder so, da man ja nicht mitten in einem Kapitel steckt.

Das Setting der Geschichte fand ich total schön, denn der Großteil des Buches spielt in einem kleinen Örtchen in Italien. Ich war noch nie in Italien, aber ich will unbedingt mal hin, am liebsten wirklich in so eine kleine ländliche Provinz, weil ich mir das total schnuckelig vorstelle. Ein bisschen schade fand ich, dass nicht ein wenig mehr die Landschaft und der kleine Ort miteinbezogen wurden. Aber allein die Beschreibung des Hauses, in dem man nicht kochen kann ohne vorher das Licht auszuschalten, weil sonst die Sicherung raus fliegt, fand ich total niedlich.

Sehr angenehm fand ich, dass es in der Geschichte nicht nur andauernd darum ging, dass Jane und Cal sich in den Haaren haben aber doch irgendwie gut finden, sondern dass es auch an vielen Stellen hauptsächlich um die Hochzeit von Holly und Mark ging. Man sollte meinen, dass die komplette Story total vorhersehbar ist, aber zwischendurch war ich tatsächlich überrascht, dass plötzlich eine relativ unerwartete Wendung kam.

Die Personen mochte ich auch sehr gern. Jane ist sehr liebenswert, manchmal etwas verpeilt, was sie mir besonders sympathisch machte. Sie versucht alles, um die Hochzeit von Holly und Mark zu retten. Wer hätte nicht gerne so eine beste Freundin?
Cal ist quasi das genaue Gegenteil. Er will nichts von Liebe und Hochzeiten wissen und will auch seinem Freund Mark davon abraten. Auf den ersten Blick also nicht so der freundlichste Charakter. Aber irgendwie fand ich ihn trotzdem ganz ok.
Holly und Mark sind einfach toll und ein wundervolles Paar. Ich glaube, Holly kann keiner Fliege was zu Leide tun und auch Mark ist ein herzensguter Mensch.
Die Haushälterin des Ferienhauses ist auch total lustig, vor allem die Art, wie sie redet. Ihr Urenkel hat mich manchmal ein bisschen genervt, wenn er immer irgendwelche Sachen über Jane auf seiner Internetseite gepostet hat, aber ansonsten war auch er wirklich nett.
Viel mehr Personen waren es auch eigentlich gar nicht… Naja gut, die Leute, die den vier Hauptpersonen E-Mails schreiben natürlich noch. Am besten fand ich da Janes Mutter, vor allem, weil sie in jeder Mail erzählt, was Janes Vater wieder dummes angestellt hat.

Der Roman ist nicht nur mit Tagebucheinträgen aus Janes Sicht, sondern auch mit Handynotizen von Cal gefüllt, wodurch man auch einen Einblick in seine Gefühlswelt bekommt. Meiner Meinung nach eine sehr gute Idee, denn so erfährt man auch ein bisschen, woran Jane bei ihm ist.
Am lustigsten an der Geschichte fand ich eigentlich, dass sie sich in ähnlicher Weise tatsächlich abgespielt hat… was ich damit meine? Das findet ihr raus, wenn ihr das Buch lest.

Fazit:

Ein schöner Roman, der sich sehr gut und schnell lesen lässt. Natürlich nichts besonderes oder anspruchsvolles, aber perfekt für zwischendurch um einfach mal ein paar Minuten runterzukommen. Dafür bekommt dieses Buch von der lieben Meg Cabot (der ich in letzter Zeit viel zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet habe… Schande über mich):

½ von 5

Aber bitte für immer:
416 Seiten, 8,99€ (Taschenbuch), 7,99€ (E-Book), erschienen im Blanvalet Taschenbuch Verlag

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