Montagsfrage

Montagsfrage #10

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Huhu zusammen!

Auch heute werde ich wieder die Montagsfrage beantworten. Eigentlich wollte ich gestern oder heute noch eine Rezi hochladen, doch leider ist die erst halb fertig. Wie weit ich in den nächsten Tagen komme, muss ich mal schauen, denn ich bin ab morgen vier Tage in einem kleinen Betrieb zum Probearbeiten für meine Ausbildung. So, nun aber genug geredet, kommen wir zum eigentlichen Thema:

Magst und liest du Gedichte/Gedichtbände?

Ganz ehrlich? Nicht wirklich. Ich war in der Schule nie ein Freund von Gedichten, es hat mich genervt, wenn wir im Deutschunterricht welche analysieren mussten, und das obwohl Deutsch immer mein Lieblingsfach war. Anscheinend hat sich das Ganze auch so weiter übertragen – Gedichte sind einfach nicht meins. Ehrlich gesagt kann ich aber auch nie wirklich viel mit ihnen anfangen. Warum genau, kann ich euch nicht sagen, aber es ist nun mal so. Tja, mehr hab ich dazu eigentlich nicht mal zu sagen, denn ich denke, dass ich mir dann auch keine Gedichtbände kaufe, erklärt sich von selber.

So, nun verabschiede ich mich auch schon wieder und mache mich an mein aktuelles Buch – ich will doch den letzten Lesemonat toppen!

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2 Kommentare zu „Montagsfrage #10

  1. Liebe Isa, zuerst muss ich ‚zugeben‘, dass ich selbst Gedichte schreibe, also positiv voreingenommen bin 😉 Ich übernehme auch immer wieder in 8. Klassen Unterrichtsstunden zum Thema Lyrik, da mich LehrerInnen darum bitten, wenn Ihnen die Schüler sagen, dass ihnen „Gedichte nix sagen“. Schade eigentlich, dass so viele SchülerInnen nach nach jahrelangem Deutschunterricht mit dem festen Vorsatz die Schule verlassen nie wieder ein Buch aufzuschlagen 😦 Und für Lyrik gilt das noch verschärfend. Hier wird ein technischer Zugang zu einem Gebiet gepflegt, das eigentlich (auch) durch Emotionen überzeugen sollte. Aber da gilt das Gleiche wie für guten Sexualkundeunterricht: mit dem Zugang zu Gefühlen haben wir es nicht so … Ich beginne meine Unterrichtseinheiten immer mit Songtexten – und die meisten SchülerInnen sind bass erstaunt, dass es sich hier um Lyrik handelt. Ich liebe Gedichte, weil … sie ‚Herz über Kopf‘ funktionieren, neue Bilder in eine ansonsten durchorganisierte Sprache bringen, frech sind und Neues ausprobieren, den Blickwinkel wechseln, meinen geist erfrischen und, und, und …. nicht zuletzt: weil sie kurz sind und mir einen Impuls auf den Weg geben. Ich habe daheim ein Buch mit Gedichten, das ich schon als ind las und aus dem ich meinen Kindern vorgelesen habe. Meine Tochter liebte kurze, witzige Gedichte, mein Sohn Balladen. Das BUch ist komplett zerfleddert, vor Kurzem habe ich den Einband zum zigsten Male repariert. Ich werde auch meinen Enkeln daraus vorlesen. Als Impuls: Heinrich Heine, ein Wintermärchen; Kurt Tucholsky und Erich Kästner; Mascha Kaleko und Rose Ausländer …. nicht zu vergessen Wilhelm Busch (hach, Die Fromme Helene … aber nicht nur ….). Geht mal auf Entdeckungsreise in der Welt der Lyrik. Dort finden sich ungeahnte Kraftquellen und Inspirationen zu mehr Lebensfreude, Biss und Lust!

    1. Ich finds eigentlich auch schade, dass ich nicht wirklich was mit Gedichten am Hut habe. Aber ich weiß nicht. Wahrscheinlich kommt das wirklich durch die Schule. Aber manchmal weiß ich auch einfach nicht, was ich damit soll, bzw. Was mir das jetzt bringt, wenn ich das gelesen habe. Naja, jeder ist da anders eingestellt.

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