Buchgeplauder

Jedes Buch ist anders. Oder nicht?

Hallo ihr Lieben!

Heute wollte ich mich mal einem etwas anderen Thema als sonst widmen. Es gibt ja immer mal wieder Beiträge über Klischees in Büchern – vor allem in Jugendbüchern. Nun will ich auch mal meinen Senf dazugeben. Genau genommen habe ich mal ein paar Dinge rausgesucht, die gefühlt in mindestens jedem zweiten (Jugend-)Buch gleich sind. Darum auch die Überschrift. NATÜRLICH ist jedes Buch anders. Aber manche Dinge kommen nun mal öfter in den Geschichten vor als andere. Und genau darum soll es hier gehen.

Jedes Buch ist anders.JPG


Die „Graue Maus“

Jap, da geht es ja schon los. Die Protagonistin ist meistens eine graue Maus. Ein ganz durchschnittliches Mädchen. Meistens fällt irgendwann während der Story ein Satz wie „Ich würde mich selber nicht als hübsch bezeichnen“. Mit anderen Worten: Die Prota hat meist wenig bis gar kein Selbstbewusstsein. Da muss erst mal ein Bad Boy daherkommen, damit sich das ändert. Dieser findet sie übrigens überragend schön. Aber okay, das ist so ein Klischee, was eigentlich immer besprochen wird. Ich habe aber mal noch ein paar weitere rausgesucht.

Die Tomate

Was mir immer wieder auffällt, ist, dass die Mädels in den Büchern immer sofort rot werden. Schaut ein Typ sie an, werden sie rot. Sagt er etwas zu ihnen, werden sie rot. Passiert etwas, was eigentlich gar nicht sooo peinlich ist, werden sie rot. Wenn jemand etwas auch nur annähernd zweideutiges sagt, werden sie sogar HOCHrot! Und zwar verfärbt sich nicht nur das Gesicht der Protagonistin. Nein, sie wird direkt am ganzen Körper rot, worüber sie sich auch jedes Mal aufs neue aufregt.
Der männliche Part hingegen findet das immer total süß, wenn seine Herzdame sich in eine menschliche Tomate verwandelt – warum auch immer.
Also ich kann ja verstehen, dass man rot wird, wenn einem etwas wirklich peinlich ist und manchen steigt das Blut vielleicht auch eher in den Kopf als anderen. Aber WIESO um alles in der Welt passiert das so vielen Buchcharakteren einfach JEDES MAL, sobald etwas geschieht, was sie nicht vorausgesehen haben?!

Der Alkoholexzess

Auch eine Sache, die ganz oft vorkommt. Die arme arme Protagonistin hat einen blöden Spruch von ihrem Schwarm gedrückt bekommen und fühlt sich deswegen ungeliebt und sieht keine Chance mehr, bei ihm zu landen. Zufälligerweise ereignet sich kurz darauf eine Party (meist wird sie von einer Freundin dorthin geschleppt), auf der sie ordentlich zulangt und sich – sorry für die Ausdrucksweise – volle Kanne wegballert. Gaaaanz zufällig ist auch der werte Herr anwesend, wegen dem das ganze Schlamassel passiert ist. Nichtsahnend, dass es etwas mit ihm zu tun hat, liest er das betrunkene Mädchen auf der Party auf (wahlweise kratzt er sie aus einer Ecke, fischt sie aus einem Busch oder findet sie auf der Toilette, wo sie sich gerade ihre letzte Mahlzeit durch den Kopf gehen lässt) und kümmert sich um sie. NATÜRLICH macht er sich dabei nicht an sie heran oder hat auch nur einen einzigen Hintergedanken. Dies ist am nächsten Tag meist der Grund dafür, dass die Protagonistin sich noch weniger von ihm geliebt fühlt. Oft rettet Mr. Lover Lover sie übrigens auch vor einem zwielichtigen Typen, der das betrunkene Mädchen als leichte Beute ansieht.
Apropos Alkohol: Ihre wahren Gefühle gesteht die Protagonistin nur dann, wenn sie betrunken ist. Und dann wundert sie sich, dass ihr männlicher Gegenpart sich scheinbar nicht für sie interessiert. Also sorry, aber ein bisschen muss man ja auch selber mal zeigen, dass man Interesse hat. Oder sehe ich das falsch?

Der plötzliche Wandel

Mal im Ernst. Wer kennt diese Storyline nicht? Die Protagonistin kommt als Jungfrau ans College, vorher hat sich nie ein Junge für sie interessiert, doch plötzlich stehen mehrere Typen gleichzeitig auf sie. Warum? Weil sie ganz besonders und anders als alle anderen ist. Komisch, war sie das vorher nicht? Sehr mysteriös. Nun ja, mehrere nette Typen reißen sich nun also um unsere Hauptperson. Diese jedoch will nur den einen, der ein Arsch ist, schon total viele vor ihr hatte und sie immer wieder verletzt. Allerdings ist sie ganz plötzlich DIE EINE, die ihn von Grund auf verändern und zu einem guten Menschen machen kann. Huch? Das ging schnell. Vom Bad Boy wird er also zum braven Schäfchen. Nebenbei wird die Protagonistin, die bisher die unschuldigste Person auf Erden war, zur wahren Sexbombe. Okay. Klar. Ist uns allen sicher genau so auch schon passiert.

Die Eifersuchtsmasche

Wie oben bereits erwähnt, hat die Protagonistin sehr viel Auswahl, was Männer angeht. Nun will sie ja nur ihren Bad Boy und hat an den anderen Jungs eigentlich gar kein Interesse. Da ihr Angebeteter aber so fies zu ihr ist und sie immer wieder zurückweist, trifft sie sich dann doch immer wieder mit einem von den anderen, die bei ihr Schlange stehen. „Loverboy“ findet das natürlich gar nicht cool und wird sauer. Und schon haben wir den nächsten Streit. Juhu!

Der Ex

Sollte die Protagonistin bereits zu Anfang des Buches / der Buchreihe einen Freund haben, dann könnt ihr zu 95% davon ausgehen, dass sie ihn innerhalb der Geschichte für einen anderen verlässt. Vielleicht sogar für den oben genannten Bad Boy. Meistens ist der Ex ein totaler Lauch. Der neue hingegen ist durchtrainiert, sexy und einfach unwiderstehlich. Was auch sonst? Sie schwört ihrem neuen Lover nun also ihre ewige Liebe und der ist trotzdem unglaublich eifersüchtig auf den Ex-Lauch. Okay, irgendwie verständlich. Vermutlich hat der einfach einen viel besseren Charakter als der neue Mucki-Macho.


Ich wette mit euch, jeder von euch hat hier irgendetwas wiederentdeckt, was er kennt… und das nicht nur aus einem Buch.

Ganz ehrlich, ich finde es nicht immer schlimm, wenn Klischees in einem Buch auftauchen. Aber wenn es nur so vor Klischeehaftigkeit trieft, dann ist das doch irgendwie… störend. Was fällt euch noch so an Dingen ein, die einem immer wieder begegnen?

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72 Kommentare zu „Jedes Buch ist anders. Oder nicht?

  1. Also ich stimem deinem Beitrag auch größtenteils zu, da hast du die Klischees schon sehr gut getroffen udn auf den Punkt gebracht 😀
    Schlimmer sind aber die 18 jährigen Auserwählten!
    Oder die Männer, dessen Haut aussehen wie Seide und wo sich die Prota nicht vorstellen kann, wie etwas so göttliches auf der Erde existieren kann! ^^

    Ansonsten denke ich dass in den Klischees auch imemr Wahrheit steckt, die gibt es nicht umsonst. Wenn also nur etwas davon vorkommt oder mit der richtigen udn logischen Entwiklcung nachvollzogen wird, habe ich damit an sich nicht so das ganz große Problem. Der Kontext muss halt stimmen 😉

    Aber ich habe das Gefühl, der Trend liegt momentan in aufmüpfigen, starken Protas.

  2. Von solchen Büchern gibt es höchstwahrscheinlich viel zu viele… Das mit der Tomate ist uns noch gar nie aufgefallen, aber eigentlich hast du recht!
    Da freut man sich umso mehr auf die wirklich guten Bücher 😉
    LG und ein Lob für diesen gelungenen Beitrag ❤

  3. Huhu!
    Den Beitrag rockt ja mal, allein die Charaktere wie „Die Tomate“, sehr schön 😀
    Ob nun Jugendbuch oder andere Genres, da haben viele einen ähnlichen Wiedererkennungswert. Thriller bspw. kommen fast immer mit dieser Actiongeladenende Spannung zum Ende hin um die Ecke, um nur minimal meine Äußerung zu untermauern. Ich glaube das findet sich in jedem Bereich, wichtig ist doch aber das der Storyinhalt sich unterscheidet, der Charakter einen Wandel vollzieht, welchen man sonst so nicht liest oder mit einer völlig überraschenden Wendung, etc.
    Toll geschrieben!
    Liebe Grüße

    1. Danke für deinen Kommentar! 🙂 Thriller und so lese ich eigentlich nicht, darum habe ich meinen Beitrag einfach mal auf Jugendbücher ausgelegt. 😀
      Klar, Klischees gibt es immer. Nur manche Geschichten bestehen dann wirklich NUR aus Klischees 😀

  4. Ein sehr netter Beitrag. Ich musste oft schmunzeln. Ja, du hast, das kennen wir alle. Und weißt du, welches Buch mir bei fast allen Punkten in den Sinn kam? Nein? Ich sag es dir: „Night school“ von C.J. Daugherty. Kennst du´s? Wenn nicht, dann les es doch mal unter den Gesichtspunkten deiner Klischee-Liste! 😉
    GlG und ein schönes Wochenende,
    monerl

    1. Echt?? Night School?? Ohgott, das habe ich vor kurzem auf meine Wunschliste gesetzt, weil ich dachte, das wäre mal was komplett anderes… 😂

  5. Du sprichst mir mit diesem Post so aus dem Herzen.
    Früher zu Twilight Zeiten fand ich das noch ganz toll, dass sich plötzlich alle für das schüchterne, ziemlich gewöhnliche Mädchen interessieren. Das weckt in vielen jüngeren Mädchen wahrscheinlich auch Hoffnungen. Aber genau damit zu spielen finde ich mittlerweile echt schrecklich.
    Ein kleines bischen mehr Realismus würde einigen Büchern schon gut tun!

    Die Tomate war übrigens am besten 😀 wobei ich leider auch zu der Sorte gehöre! 😀

    Liebe Grüße,

    Becci

    1. Jap, als das anfing dachte ich mir auch noch so, dass es ja vielleicht ganz aufbauend ist und Hoffnung macht, wenn man auch in die Kategorie gehört. Aber inzwischen finde ich es meistens eher nervig.
      Haha oh nein, du Arme 😀 Aber laut Büchern finden die Jungs das ja alle total süß, wenn man rot wird :p

  6. Ich kann vor allem dieses „alle stehen plötzlich auf mich und ich kann mich einfach nicht zwischen dem süßen A***loch und dem netten Typen, der eigentlich auch ganz süß ist, entscheiden“.
    So wie du die Klischees in von dir gelesenen Büchern beschreibst, kann man eigentlich sehen, wie Mädchen und Frauen gesehen und vielleicht sogar erwünscht sind. Letztendlich spiegelt sich in Literatur auch immer unsere Gesellschaft wider. Eigentlich traurig, was Leserinnen hier für ein „Ideal“ vorgegaukelt wird. Denke da vor allem immer gleich an meine eigenen Töchter.

    LG
    Mona

    1. Stimmt, wenn man es so betrachtet, ist es tatsächlich ziemlich traurig… Ich frage mich total oft, wenn ich von solchen Protagonistinnen lese, wie man so naiv und alles sein kann. Ich bin definitiv nicht so und froh darüber 😂

  7. Haha ja solche Bücher kenne ich auch! Das hast du sehr gut geschrieben und ist oft zutreffend. Mich stört es eher weniger, da ich meistens weiß worauf ich mich einlasse.
    Die tragischen Schicksale der Protagonisten sollten in dieser Aufzählung nicht fehlen 😉
    und wie tollpatschig sie doch ist…

    LG Sonja

  8. Hallo,

    toller Artikel und sehr, sehr treffend beschrieben!

    Mir gehen diese Dinge inzwischen so sehr auf die Nerven, dass mir die Freude an solchen Büchern vergangen ist. Und wenn ich merke, dass in einem Buch diese Klischees auftreten, breche ich es meistens auch ab. Ich habe da einfach keine Lust mehr drauf.

    LG
    Julia

  9. Meistens fällt irgendwann während der Story ein Satz wie „Ich würde mich selber nicht als hübsch bezeichnen“.
    Und zwar fällt dieser Satz, während sie in einen Spiegel sieht und sich selbst beschreibt.

  10. Ich denke auch, dass wenn sich der Autor an ein paar Klischees bedient, ist das nicht weiter schlimm. Wenn die Klischees jedoch die ganze Geschichte verderben, dann sollte man es sich doch zweimal überlegen, ob der Bad Boy wirklich mit dem grauen Maus Mädchen zusammen kommen sollte. Das Klischee „er ist göttlich und unerreichbar für mich“ finde ich in einem gewissen Ausmaß ANNEHMBAR. Wenn der Typ jedoch wirklich als Gott dargestellt wird und der Protagonistin direkt die Knie weich werden und sie ÜBERHAUPT keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, dann geht es mir wirklich auf die Nerven. Dieses Klischee findet ich schrecklich 😀

  11. Huhu,

    früher fand ich das nicht so schlimm. Heute hab ich wesentlich mehr gelesen und es fällt mir öfter doch extrem auf. Meine zuletzt ausgelesene Wiederholung kann fast alle Punkte, die du genannt hast bestätigen. Besonders das ungeliebte Mädchen, dass sich mit Schuldgefühlen plagt, der Unsterbliche, der Jahrhunderte lang gelebt hat, aber einfach unweiderstehlich in sie verliebt ist obwohl sie ziemlich gewöhnlich ist. Sie total eifesüchtig. Ach ja und das trinken ist natürlich auch dabei und war fast mit am Schlimmsten. Und natürlich misstraut sie ihm die ganze Zeit, aber auf den letzten zehn Seiten kommt dann raus, dass die beiden unsterblich ineinander verliebt sind. Schon die ganze Zeit. Beim 2. Mal lesen war das gar nicht mehr so schön wie beim ersten Mal. Sowas kann ganz schön langweilig sein.

    Ich würde noch hinzufügen. Weibliche Person fühlt sich ungeliebt und nimand versteht sie und tritt deswegen in jede Falle, die ihr gestellt wird.

    Schöner Beitrag.

    LG Corly

      1. Sag mal kann es irgendwie sein, dass mein WordPress dich deabonniert hat? -.- Der Beitrag ist gar nicht in meinem Reader zu finden. Ist mir in letzter Zeit mit mehreren Leuten passiert 😣

  12. Hallo Isabell,

    ein sehr passender, gut geschriebener Artikel. Ich finde, du hast die immer wiederkehrenden Typen echt gut beschrieben 😀 Danke dafür!

    Liebe Grüße
    Peter von 100woerter.de

  13. Toller Beitrag! Und du hast so recht. Vor allem bei der After Reihe (ok, ich hab nach dem ersten Band immer noch nicht weiter gelesen, aber egal) werden irgendwie alle Klischees verwendet 😀

    1. Danke! 😀 Jaaa ich weiß, das ist auch alles ein bisschen auf die After Reihe bezogen 😂 Die ist einfach unglaublich klischeehaft. Aber Kirschroter Sommer hat auch sehr viel beigesteuert.

  14. Hey, du hast uns glaube ich mal alles aus dem Herzen gesprochen. Ein sehr treffender und Beitrag!
    Bei „Alkoholekzesse“ musste ich allerdings an etwas anderes denken und zwar ist es der Junge häufig der sich sinnlos besäuft, weil cool/angesagt. Dann nachts bei der Protaginistin auftaucht und nur Unsinn schwafelt (bei best friend turned to lovers romance, gefühlt immer).
    Und dann kam mir eben noch: Einer oder beide haben eind dunkle Vergangenheit die sie davon abhält richtig zu leben. Meist eine verkorkste Familie oder ein Stalker…
    Es gibt bestimmt noch vieeel mehr solcher Beispiele, aber deine Auswahl deckt echt die Hauptklischees ab.
    LG

    1. Danke! 🙂
      Ja stimmt, dass der Typ besoffen bei ihr ankommt, passiert Tatsache auch Ziel häufig.
      Gut, das mit der dunklen Vergangenheit ist auch schon so ausgelutscht. Ich kann es langsam nicht mehr lesen. Schwere Kindheit hier, krasser Unfall da…

      1. aber ganz ehrlich so viel bleibt dann ja nicht mehr übrig, wenn man charaktertechnisch dennoch spannung/drama haben will? 😀 Ich habe das Gefühl gerade bei Familienvergangen oder Liebesbeziehungen gibt es nur entweder oder, nur schwarz weiß. Was ist da dann grau?
        Ergo der perfekte Freund von Anfang an, die tollen Eltern, astreine Vergangenheit, tolles Selbtbewusstsein… 😀 (um es mal überspitzt zu formulieren) 😉

  15. Es wäre wirklich shcön, wenn eine Protagonistin einen Freund zu beginn des Buches hätte und sie auch durch das Buch hinweg ihn behält, weil das einfach shcon der Richtige ist.

    1. Ja, so eine Geschichte würde ich mir auch mal wünschen. Es muss ja dann nicht mal explizit um die Beziehung gehen, kann ja auch ein anderes Thema sein. Aber selbst wenn es um die Liebe zwischen den beiden gehen würde, wäre das schön. (Nur bitte kein allzu großes Drama mit On-Off Beziehung.) Nein, stattdessen wird in jedes Buch eine Liebesgeschichte eingebaut, die teilweise echt überflüssig ist…

      1. Ja. Man findet immer erst mit der Protagonistin den Freund. Ich hätter gern ein Buch, wo sie eben schon diesen hat. Ohne On Off ist klar! Das wäre dann schon wieder so typisch. Einfach eine ganz normale Beziehung in denen es klar auch höhen udn Tiefen gibt, aber NORMAL eben.

  16. Hey!
    Schöner Beitrag, sehr gut geschrieben.
    Das Einzige, was ich bestätigen kann: Ich werde auch jedes Mal sofort hochrot, wenn was passiert, mit dem ich nicht gerechnet habe oder auch wenn was passiert mit dem ich gerechnet habe. Ein Beispiel von vor ein paar Tagen: Mein Kollege sagt: Da steht noch ein Karton. Ich: Der hat ne schöne Größe, den nehm ich mit. Vielleicht brauche ich den demnächst mal um was zu verschicken. *blush* Warum? Keine Ahnung. Es war überhaupt nichts dabei. Es war eine neutrale Frage und eine neutrale Antwort. Passiert mir regelmäßig. Als Teenager hat es mich extrem gestört. Heute, mit 36 Jahren, versuche ich es einfach zu ignorieren. Gehört halt zu mir. Von daher kann ich aber durchaus nachfühlen, dass sowas möglich ist 😉
    LG
    Yvonne

    1. Danke für das Kompliment! 🙂 Ja okay, ich kenne auch eine Person, der es ähnlich geht. Aber es nervt halt, dass es einfach bei quasi jeder Protagonistin so ist. Das erscheint mir etwas unrealistisch. 😂

  17. Ich musste bei jedem Satz mit dem Kopf nicken! Du schreibst genau das was ich denke! 🙂
    Ich fände es super wenn die Protagonistin einen Freund hätte, mit dem sie von Anfang an zusammen ist und ihn nicht wegen einem dahergelaufenen Hottie verlässt. Oder betrogen wird. Oder was auch immer.
    Wahrscheinlich fällt den grauen Mäusschen erst auf, dass Jungs auf sie stehen wenn diese Jungs auch besonders heiss sind. Vorher ignorieren sie die Jungs gekonnt.
    Liebe Grüsse
    Julia

    1. Genau das denke ich auch. Ich kann mich gar nicht wirklich erinnern je etwas gelesen zu haben, wo sie von Anfang an zusammen waren. Am schlimmsten ist dann ja noch, wenn die Protas über mehrere Bände umeinander herum schleichen 🙄

      1. Ich hatte die Reihe auch gelesen kurz bevor ich die Idee zu dem Beitrag bekam. Da kamen aber auch noch ein paar andere Bücher dazu, die mich veranlasst haben, das hier zu schreiben 😀

      2. 🙂 Es wird wohl nicht das einzige Buch mit so vielen Klischees sein.
        Durch die ersten zwei Bände der After Reihe habe ich mich auf Wattpad durchgekämpf, nachher habe ich es sein gelassen.
        Toller und sehr amüsanter Beitrag!

      3. Nein, ist es definitiv nicht, es gibt noch viele andere solche Bücher. Ähnlich auch bei Shades of Grey, wobei ich das nach 150 Seiten abgebrochen habe. After habe ich Tags komplett gelesen (also Band 1-4) 😂
        Und Dankeschön! 😀

      4. Ich hatte ja vor eine Rezension zu schreiben..aber ich mach lieber einen Booktalk – ich kann da auch nicht sachlich bleiben 😂
        Lies es bitte nicht 😂

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