4 Sterne · Rezensionen

FRIGID – Jennifer L. Armentrout

frigid2

[…] Wenn du rausschauen würdest, könntest du sehen, dass es immer noch schneit – nicht allzu schlimm, aber sie sagen, es soll übel werden, schon sehr bald. Hier ist die schlechtere Nachricht: Die anderen haben heute Morgen umgedreht. Niemand schafft es noch hierher.“
[…]
„Und jetzt kommt die noch schlechtere Nachricht. Obwohl im Moment draußen noch nicht die Apokalypse eingesetzt hat, werden wir es auf keinen Fall nach Hause schaffen. Wir müssen nach Osten und der Sturm kommt aus Nordosten. Wir hängen hier mehrere Tage fest, bevor wir auch nur versuchen können, nach Hause zu fahren.“

– frigid: S. 94

die-geschichte

Wie jedes Jahr fahren Sydney und Kyler mit ihren Freunden in ein Skigebiet, wo sie kurz vor Weihnachten ein paar Tage in einer kleinen Hütte verbringen wollen. Doch außer Sydney und Kyler schafft es aufgrund eines starken Schneesturms niemand bis ins Skigebiet. Die beiden sind also eingeschneit und müssen einige Tage zu zweit in der Hütte ausharren. Sydney weiß zunächst nicht so ganz, was sie davon halten soll. Denn immerhin ist sie schon seit Jahren in ihren besten Freund Kyler verliebt. Dieser hingegen hat einen ziemlich hohen Frauenverschleiß und ist somit genau das Gegenteil von Sydney. Während sie eingeschneit sind, spielen nicht nur Sydneys Gefühle verrückt. Doch plötzlich wird es für beide gefährlich – jemand scheint es auf die sie abgesehen zu haben und trachtet nach ihrem Leben. Werden die zwei die Nacht in der Kälte unbeschadet überstehen?

frigid

meine-meinung

Zunächst möchte ich dem Piper Verlag danken, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt hat. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, da ich ein großer Fan von Jennifer L. Armentrout und ihren Geschichten bin. Auch „frigid“ hat mir wieder gut gefallen.

Über die Story:
Okay, sind wir ehrlich: Der Hauptpart der Story lässt sich ja schon beim Klappentext voraussehen und einige Sachen waren vorhersehbar. Aber ich fand die Geschichte trotzdem spannend und mochte sie gerne. Immerhin geht es ja nicht nur darum, dass Sydney und Kyler eingeschneit sind, sondern auch darum, dass irgendjemand es anscheinend auf die beiden abgesehen hat.

Der Schreibstil:
Die Stimmung und die Atmosphäre haben mir ebenfalls gut gefallen. Die Kulisse ist super – eine Hütte in den Bergen (natürlich mit Kamin!) und viel viel Schnee. Armentrouts Schreibstil konnte mich auch hier wieder überzeugen. Sie bringt die Emotionen der Protagonisten gut rüber und schafft es immer wieder, an den richtigen Stellen Spannung, Witz oder auch ein bisschen Action einzubringen.
Ich habe mit den Protagonisten mitgelitten, war traurig, glücklich, wütend und habe gelacht. Ganz wie es sein sollte also.
Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Sydney und Kyler erzählt. Ich bin nicht immer ein Fan davon, aber diesmal fand ich das Ganze sehr angenehm, da meiner Meinung nach so noch mehr Emotionen deutlich wurden und ich noch mehr mitgefiebert habe.

Die Personen:
Personen kamen in dieser Geschichte verhältnismäßig wenige vor, denn immerhin werden Sydney und Kyler die meiste Zeit durch den Schneesturm in der Hütte gefangen gehalten.
Ich fand Sydney die meiste Zeit eine recht angenehme weibliche Hauptperson, einerseits ist sie nicht so naiv und nervig, andererseits aber auch nicht so eine harte Nuss wie manch andere Protagonistin. Irgendwo war sie halt trotzdem wieder das etwas schüchterne Mäuschen, aber ich fand es nicht ganz so extrem wie in manch anderem Buch. War noch annehmbar.
Auch Kyler ist als Hauptperson in Ordnung, er ist zwar ein Frauenheld, aber kein arschiger Bad Boy. Er schätzt seine beste Freundin und man merkt, wie wichtig sie ihm ist. Das ist auf jeden Fall ein großer Pluspunkt – er ist kein selbstherrlicher Arsch.
Die weiteren Personen erwähne ich hier jetzt nicht noch, aber die meisten mochte ich ganz gerne. Nur spielen sie, wie gesagt, keine besonders große Rolle in diesem Roman.

Sonsitges:
Es hat mich etwas gestört, dass das Cover eigentlich gar nicht zur Story passt. Sydney hat laut Geschichte nämlich schwarze Haare, das Mädchen auf dem Cover von „frigid“ ist allerdings blond. Das finde ich dann nicht so ganz gelungen…

Fazit:
Alles in allem hat mir „frigid“ gut gefallen. Es lässt sich gut lesen und Armentrout hat hier eine tolle Geschichte erschaffen, die mich wirklich fesseln konnte. Stellenweise war es mir leider etwas zu vorhersehbar, aber trotzdem gibt es von mir

★ ★ ★ ★ von 5

Frigid:
336 Seiten, 9,99€ (Taschenbuch), 8,99€ (E-Book), erschienen im Piper Verlag

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2 Kommentare zu „FRIGID – Jennifer L. Armentrout

  1. Ich wusste gar nicht, dass Jennifer L. Armentrout auch nicht Fantasy Bücher schreibt. Ist das im Vergleich zu der Lux-Reihe besser?

    1. Ja doch, tut sie 😀 Meistens aber unter dem Pseudonym J. Lynn. Und nein, ich persönlich mag sie Lux Reihe mehr. Aber das sind halt einfach meine Lieblingsbücher 😄

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