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Werbung (Rezensionsexemplar)

Conni erfüllt sich einen lange gehegten Traum: Sie macht eine Sprachreise nach Brighton, gemeinsam mit ihrem Freund Phillip. Sie wohnen bei ihren ehemaligen Austausschülern, was heißt, dass Conni nach langer Zeit endlich Mandy wiedertrifft! Dort ist es zwar anders als erwartet, doch Conni genießt die Zeit mit ihrer Freundin, deren Geschwistern und natürlich die mit Phillip sehr. Und der Unterricht in der Sprachschule macht viel Spaß. Außerdem freut sie sich auf die Reise nach London am Ende des Kurses. Doch dann passiert etwas, womit niemand gerechnet hätte und plötzlich ist die Unbeschwertheit der Ferienreise vorbei.

Ein neues Buch der Conni 15 Reihe? Schon Band 6! Das musste ich natürlich auch lesen! Also habe ich mich gemeinsam mit Conni auf ihre Reise nach Brighton begeben. Was wir dort alles erlebt haben und wie es mir gefallen hat, erzähle ich euch jetzt.

Über die Story
Auf nach Brighton! Conni und Phillip machen sich auf den Weg nach Großbritannien – aber nicht mit dem Flugzeug! Denn des Umweltschutzes wegen entscheiden sie sich, auf einen Flug zu verzichten und dafür eine längere und anstrengendere Reise mit dem Bus auf sich zu nehmen. Für mich ein absoluter Pluspunkt, weil schon hier ein wichtiges aktuelles Thema angesprochen wird. Dass das Buch vor Aktualität kaum zu überbieten ist, zeigt sich auch daran, dass an mehreren Stellen das Thema Brexit angesprochen wird. Ich finde es schön, wie Dagmar Bach immer aktuelle Themen in die Bücher einbringt, so dass auch jüngere LeserInnen damit konfrontiert werden und sich in den Büchern auch wiederfinden können.

Die Geschichte ist hier sehr kurzweilig und hat mir besser gefallen als die im fünften Teil. Conni erlebt einiges und lernt vor allem, immer mehr auf eigenen Beinen zu stehen. Meiner Meinung nach genau die richtige Mischung für dieses Alter und somit auch die angesprochene Altersgruppe.

Die Story ist kurzweilig und ohne großartige Längen, sie ist zwar zum Großteil relativ seicht, plätschert aber nicht einfach nur so dahin, sondern folgt einem gut erkennbaren roten Faden. Als dann der Plottwist kommt, ändert sich zwar einiges, doch nicht das komplette Buch wird über den Haufen geworfen. Das hat mir gut gefallen, da das Grundgerüst des Settings echt schön ist.

Der Schreibstil
Das Buch ist im Präsens aus Connis Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Ich mag es eigentlich liebert, wenn die Geschichte in der Vergangenheit geschrieben ist, aber da das bei Conni schon immer der gängige Schreibstil war, habe ich mich inzwischen bei dieser Reihe wohl daran gewöhnt. Der Schreibstil ist locker, so dass sich die Geschichte leicht lesen lässt, was für die Zielgruppe auf jeden Fall passend ist.

Die Personen
Gut, die Hauptperson Conni ist den Leser:innen wohl inzwischen bekannt. Allerdings habe ich das Gefühl, dass sie in diesem Band mal wieder ein Stück erwachsener wird. Sie wirkt selbstständiger als in den vorherigen Büchern und ist nicht (ganz) so weinerlich wie manch anderes Mal.
Am Coolsten ist natürlich Mandy. Sie lebt zusammen mit ihren Geschwistern in einer eigenen Wohnung ohne ihre Eltern und kann Conni uneingeschränkt dort empfangen – der Traum eines jeden Teenies. Trotz ihrer Flippigkeit bleibt sie cool, wenn es Probleme gibt. Mandy ist der Inbegriff einer Person, die nach dem Motto „Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird“ lebt. Auch Mandys Geschwister fand ich cool, auch sie lockern die Geschichte noch weiter auf. Schön fand ich, dass Conni sich ein bisschen davon mitreißen lässt und auch etwas lockerer ist in diesem Buch.

Fazit:

Conni-Fans, die die Reihe und das Mädchen mit der roten Schleife im Haar schon länger verfolgen, kommen auch hier wieder auf ihre Kosten. Die Geschichte ist relativ kurzweilig und lässt sich gut lesen. Sie hat mir auch besser gefallen als der vorherige Band, aber ein bisschen gefehlt hat mir am Ende doch. Trotzdem hat mir „Mein Freund, das Leben und das Glück“ gut gefallen und bekommt daher von mir

★★★1/2 von 5