Werbung (Rezensionsexemplar)

Savannah ist beschäftigt. Sehr. Damit, die Firma zu führen, die ihre verstorbenen Eltern ihr hinterlassen haben und die niemand von ihren Geschwistern übernehmen wollte. Dabei hat sie in den letzten Jahren kaum auf sich selbst geachtet. Das ist auch Liam aufgefallen, bei dem sie vorübergehend wohnt und der der beste Freund ihrer Brüder ist. Da er schon lange für die fünf Jahre ältere Savannah schwärmt, nimmt er sich vor, ihre alte Lebensfreude und Leichtigkeit zurückzubringen. Aber das ist gar nicht so leicht. Vor allem, da Savannah Liam lediglich für einen Playboy hält, der sie ins Bett kriegen möchte. Doch ehe sie sich versieht, kommt es zu einer Wette zwischen den beiden, die sie einander näherkommen lässt als Savannah es geplant hatte.

Als ich gesehen habe, dass ein neuer Band der Baileys Reihe erscheint, war ich hyyyyped! Denn die ersten drei Bände haben mir richtig gut gefallen. Darum habe ich mir natürlich auch direkt den neusten Band zu Gemüte geführt.

Über die Story

Ich mochte die Geschichte von Savannah und Liam sehr gerne. Allein die Tatsache, dass Savannah fünf Jahre älter ist, habe ich so noch in keinem Buch gelesen und fand es cool, dass das hier mal aufgegriffen wird – vor allem, da die eigene Erfahrung einer der Autorinnen dahintersteckt.

Die anderen Baileys bekommen ebenfalls ihren verdienten Platz in der Geschichte. Einerseits, indem sie in Savannahs und Liams Geschichte integriert werden, andererseits dadurch, dass ihre eigenen Storys weitererzählt oder angedeutet werden. Das hat mir sehr gut gefallen, denn gerade bei so einer Familienkonstellation finde ich es wichtig, dass nicht nur die Hauptperson ihre Geschichte hat, sondern dass auch die Nebencharaktere ein wenig beleuchtet werden.

Der Schreibstil

Der Schreibstil von Piper Rayne hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist wechselnd aus Savannahs und Liams Sicht erzählt und lässt sich gut und flüssig lesen. Die Kapitel haben meiner Meinung nach eine gute Länge, zumindest soweit ich das aus der E-Book- Perspektive betrachten kann. 

Die Personen

Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen „Schiss“ vor diesem Band hatte, weil ich Savannah nach den vorherigen Bänden nicht so ganz einschätzen konnte und Angst hatte, sie nicht zu mögen. Sie ist zwar ein Arbeitstier, aber sie sieht im Grunde auch ein, dass die Arbeit und die Firma nicht alles sein können. Das hat mir sehr gut gefallen, denn sie weiß einerseits, was sie will, ist aber nicht zu verbissen darin, um einzusehen, dass sich etwas ändern muss.

Auch Liam mochte ich echt gerne. Er versucht, die alte Savannah wieder zum Vorschein zu bringen. Dabei ist er zwar einerseits ziemlich bestimmt, macht aber nichts, ohne dass Savannah es will. Allerdings weiß er, wie er die Dinge drehen muss, damit sie ihm zustimmt – dabei geht es aber immer nur um Sachen, die tatsächlich gut für sie sind, was ihr auch selbst klar ist. Aus Savannahs Sicht scheint Liam unnahbar und ein Player, da das Buch aber auch aus seiner Sicht geschrieben ist, merkt man sehr schnell, dass das überhaupt nicht der Fall ist und sie ihn völlig falsch einschätzt.

Auch der restliche Bailey-Clan kommt wieder vor, was mir super gefallen hat. Dabei behalten alle ihren eigenen Charakter und niemand wirkt plötzlich zu platt.

Fazit

Genau wie die anderen hat mir auch dieser Baileys Band super gut gefallen. Ich mochte sowohl Savannah (obwohl ich daran vorher ja gezweifelt habe) als auch Liam sehr gerne und das Matching zwischen den beiden ist super schön. Außerdem ist das Setting mal wieder super schön und man hat das typische Bailey-Feeling. Es ist nicht mein Lieblingsteil der Reihe, aber trotzdem bekommt Falling for my Brother’s best Friend von mir 

★★★★ 1/2