5 Sterne · Rezensionen

[Rezension] Ich wollte nur, dass du noch weißt … Nie verschickte Briefe – Emily Trunko

davHeute gibt es mal eine etwas ungewöhnlichere Rezension von mir, denn auch das Buch, das ich gelesen habe und euch nun hier vorstellen werde, war… anders. Es wird hier also nicht um die Geschichte, den Schreibstil und die Personen aus einem Roman gehen. So ganz weiß ich selber noch nicht, was genau hierbei rauskommt. Aber egal, kommen wir mal zum Buch.

Nun ja, der Untertitel sagt es schon: es geht um Briefe, die nie verschickt wurden. Emily Trunko, die Autorin – oder nennen wir sie vielleicht lieber Herausgeberin – des Buches, hat 2015 einen Tumblr Blog mit dem Namen „Dear My Blank“ erstellt. Dieser sollte dazu dienen, dass Leute Briefe, die sie an jemanden geschrieben, aber nie versendet haben, mit anderen teilen können. So entstand ein wunderbares Netzwerk und schon bald wurde der Blog sehr erfolgreich. Emily Trunko hat dann einige Briefe zusammengesammelt und als Buch veröffentlicht. Dieses ist nun auch in Deutschland erschienen und der Loewe Verlag war so lieb, es mir zur Rezension zur Verfügung zu stellen. Darum bekommt ihr jetzt meine Meinung zu diesem Werk. Weiterlesen [Rezension] Ich wollte nur, dass du noch weißt … Nie verschickte Briefe – Emily Trunko

5 Sterne · Rezensionen

LIEBE IST WAS FÜR IDIOTEN. WIE MICH. – Sabine Schoder

liebe-ist-was-fur-idioten3Ich bin das absolute Gegenteil von diesem Kerl. Er ist Licht und ich bin Schatten; wenn er seine Zähne zeigt, nennt man es Lächeln, bei mir heißt es Fletschen. Zwei unvereinbare Gegensätze. Ein Mädchen, das wirklich nicht sein Fall ist. Ein Junge, den sie nicht mag. Die Schneekugel sinkt zurück in den Korb und ich wende mich ab.
– Liebe ist was für Idioten. Wie mich.: S. 62

Die Geschichte:

Es ist Vikis 17. Geburtstag. Eigentlich macht sie sich da nicht so viel draus, denn ihr Geburtstag hat kaum eine Bedeutung. Ihre Mutter ist seit zehn Jahren tot und ihrem Vater, der Alkoholiker ist und dem Viki so gut wie möglich aus dem Weg geht, ist das sowieso egal. Doch da ist immer noch Mel, Vikis beste Freundin, die auf gar keinen Fall zulassen will, dass ihre Freundin an ihrem Geburtstag alleine ist. Also schleppt sie sie mit auf eine Party. Dort tritt eine Band auf, deren Mitglieder auf Vikis Schule gehen und die sie nicht leiden kann. Besonders den Sänger Jay Feretty nicht. Trotzdem macht Viki mit ihren Freunden Party. Und zugegeben… Es kann schon sein, dass sie ein bisschen viel Gras geraucht hat. Aber niemals hätte sie damit gerechnet, dass sie am nächsten Morgen neben Sänger Jay aufwachen würde. Darum kann sie sich auch nicht erklären, wie sie plötzlich bei diesem Kerl im Bett gelandet ist. So schnell wie möglich will sie verschwinden und am besten nie wieder an das denken, was passiert ist. Doch so einfach ist das nicht. Denn Viki weiß noch nicht, dass diese Nacht ihr ganzes Leben verändern wird.

Meine Meinung:

Meine Eltern haben mir dieses Buch letztes Jahr aus Hamburg mitgebracht, als sie ein paar Tage dort waren. Und OH MEIN GOTT! WARUM UM ALLES IN DER WELT HABE ICH ES NICHT FRÜHER GELESEN?! Es ist so toll! Wenn man jetzt den Klappentext oder irgendwelche Inhaltsangaben liest, denkt man vielleicht, das Ganze sei total klischeehaft. Aber glaubt mir Leute. Es ist ALLES ANDERE als das! Dieses Buch ist einfach nur wundervoll. Es hat mich immer wieder aufs Neue überrascht, denn ich habe einfach die meiste Zeit überhaupt nicht damit gerechnet, was passieren könnte.

Die Geschichte ist ganz anders als man vielleicht erwarten würde. Ich dachte erst, jetzt käme einfach eine 08/15 Story. Viki landet mit dem Sänger im Bett und verknallt sich auf der Stelle volle Kanne in ihn, er ist ein Bad Boy und blabla. Aber nein. Die Geschichte war irgendwie komplett anders. Eigentlich genau das Gegenteil. Aber ich will dazu jetzt nicht mehr wirklich viel sagen. Man muss dieses Buch einfach lesen, um zu wissen, worum es geht. Ganz ehrlich, der Klappentext beschreibt eigentlich nur die ersten paar Seiten des Buches und das ist auch gut so. Denn so passieren Dinge, mit denen man einfach überhaupt nicht rechnet. Am Anfang war ich tatsächlich noch etwas skeptisch, aber nach ein paar Seiten war ich richtig in der Geschichte drin und habe mit den Personen mitgefiebert. Manches hat mich wirklich echt mitgenommen. Ich musste beim lesen nicht nur lachen sondern auch weinen, aber das macht ein gutes Buch meiner Meinung nach aus.

Auch die Personen in dem Buch sind nicht einfach ganz normale, wie man sie überall findet.
Viki ist durch und durch Pessimistin. Sie trägt nur schwarz, sogar ihre Zimmerwände sind in dieser Farbe gestrichen. Sie hat kein einfaches Leben ohne ihre Mutter und mit einem Alkoholiker als Vater. Einerseits hat sie so eine Scheißegal-Haltung, aber andererseits merkt man irgendwie doch, wie sehr sie sich manche Dinge zu Herzen nimmt. Ich mag das und ich finde, sie ist wirklich eine ungewöhnliche Protagonistin, die mir noch lange im Kopf bleiben wird. Ich mag sie echt sehr gerne.
Auch Jay ist irgendwie anders als man erwarten würde. Als Sänger einer Band hätte ich persönlich ihn mir eigentlich nicht unbedingt vorgestellt, wenn man mir den Charakter so vorgesetzt hätte. Mehr will ich zu ihm eigentlich gar nicht sagen, da das sonst vielleicht zu viel vorwegnehmen würde. Aber toll ist er auf jeden Fall!

Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. An den richtigen Stellen sind kleine Späße eingebaut, aber die Geschichte ist auch sehr tiefgründig und beinhaltet sehr viele schöne Formulierungen, von denen ich mir auch einige markiert habe. Eigentlich würde ich euch gerne mehrere davon zeigen, allerdings würden die zu viel von der Geschichte preisgeben. Darum kommt hier nur ein kleines Zitat.

„Keine Bazille, nein, ich bin schlimmer, ein Virus, eine Krankheit, etwas, das hier weg muss, ehe es andere Leute mit mir ansteckt.“
-S. 146

Der Roman lässt sich auf jeden Fall sehr leicht lesen und hat sehr viele schöne Stellen, die einen nachdenken lassen.

Fazit:

Also eigentlich kann ich nur eins sagen. LEST DIESES BUCH! Es hat mich total begeistert und wird sicherlich eines meiner Jahreshighlights. Die Protagonisten sind keine 08/15 Charaktere und die Story alles andere als klischeehaft. Ich kann euch das Buch wirklich nur ans Herz legen. Lest es alle! Und naja, was soll ich jetzt noch groß sagen? „Liebe ist was für Idioten. Wie mich.“ bekommt natürlich volle Punktzahl und somit

von 5

Liebe ist was für Idioten. Wie mich.:
291 Seiten, 12,99€ (Broschur), 9,99€ (E-Book), erschienen im Fischerverlag

5 Sterne · Rezensionen

Wieso ich die Edelsteintrilogie noch immer liebe

Edelsteine1Hallo meine Lieben,

wie einige von euch vielleicht schon auf Facebook oder Twitter mitbekommen haben, habe ich im Urlaub die Edelsteintrilogie nochmal gelesen. Nachdem ich nämlich in der Verfilmung von Smaragdgrün war (dazu kommt übrigens demnächst noch eine Review), hatte ich total Lust, die Bücher nochmal zu lesen. Und da ich sie vor vier Jahren das letzte Mal gelesen habe (zumindest Teil 2 und 3, den 1. hab ich irgendwann zwischendurch nochmal gelesen als ich mir die Filmausgabe davon gekauft habe), dachte ich, mach ich das doch jetzt im Urlaub. Passte auch ganz gut, denn genau da hab ich sie damals auch zum ersten Mal gelesen (nur zwei Ferienhäuser weiter :D). Weiterlesen Wieso ich die Edelsteintrilogie noch immer liebe

5 Sterne · Rezensionen

OPPOSITION. SCHATTENBLITZ – Jennifer L. Armentrout

ACHTUNG!
Bei Opposition handelt es sich um die Fortsetzung von Obsidian, OnyxOpal und Origin. Wer die ersten vier Teile also noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension mit Vorsicht genießen (oder lieber gar nicht), da einige Spoiler für die anderen Bände darin vorkommen werden.

IMG_6018Auf welcher Seite stand Daemon? Sergeant Dasher hatte mir diese Frage einst gestellt, als ich in der allzu realen Area 51 festgehalten worden war, und ich konnte mir noch immer nicht eingestehen, dass ich die Antwort jetzt wusste.

– Opposition: S. 8

Die Geschichte:

Katy ist am Boden zerstört. Als die Lux auf die Erde kamen, schlossen sich Daemon, Dawson und Dee ihnen an und ließen Katy zusammen mit der schwangeren Beth, Archer und Luc zurück. Seitdem ist die Welt nicht mehr wie sie vorher war. Denn die Lux scheinen nichts gutes im Schilde zu führen und Katy und ihre Freunde müssen mitansehen, wie eine richtige Invasion beginnt. Als sie auf Daemon und die anderen trifft, kann sie kaum glauben, wie ihre Freunde sich verhalten. Denn es scheint als hätten die anderen Lux sie einer ordentlichen Gehirnwäsche unterzogen. Katy ist verzweifelt, denn es scheint, als würde es den Daemon, den sie kennt, nicht mehr geben.

Doch auch Daemon hat es nicht einfach. Zwar haben er und seine Geschwister sich den Lux angeschlossen, doch scheint fast niemand zu wissen, wer die Strippenzieher der ganzen Aktion sind und was sie vorhaben. Als dann auch noch Katy auftaucht und somit in großer Gefahr ist, weiß Daemon nicht mehr, was er voll all diesen Ereignissen halten soll.

Meine Meinung:

AAAAHHH! Ich habe das Buch zwar schon vor über einer Woche oder so beendet (ich hab es einfach nicht früher geschafft mit der Rezi, weil ich so viel gelernt habe – sorry!) aber wenn ich dran denke, was da alles passiert, bin ich immer noch ganz hibbelig. Ich hatte sooo Angst vor diesem letzten Band und dass irgendwelche Sachen passieren, die die Geschichte zerstören. Aber fangen wir mal ganz von vorne an.

Der Anfang knüpfte natürlich an das Ende des vorherigen Bandes an, man hatte zwischen den Büchern also nicht wirklich was verpasst. Die ersten paar Seiten verliefen noch mehr oder weniger ruhig, aber dann ging es auch schon los. Um Sachen für die schwangere Beth zu kaufen, machen sich Katy und Archer auf den Weg in den Supermarkt, wo mit einem Mal Dinge passieren, die vermutlich niemand erwartet hätte. Zumindest nicht in diesem Ausmaß.

Oh nein“, flüsterte ich und das Fläschchen mit den Tabletten glitt mir aus der Hand. Es fiel zu Boden. Sie waren überall, Dutzende. Lux.
– S. 27

Von da an passiert alles Schlag auf Schlag, allerdings trotzdem so, dass man noch immer gut mitkommt. Außerdem ist man plötzlich einfach so mitten in der Geschichte, dass man gar nicht mehr aufhören will, zu lesen, denn man weiß, dass auf der nächsten Seite wieder etwas total unerwartetes passieren kann.

Ich hatte am Anfang echt Angst, dass durch Daemons Verschwinden jetzt die ganze Geschichte umgeworfen wird, aber ich kann euch versichern, dass dieses Buch einfach der Knaller ist. Jennifer L. Armentrout schafft es einfach immer wieder, diese Reihe zu etwas echt besonderem zu machen. Ich liebe ihren Schreibstil einfach. Es gibt keine komplizierten Satzkonstrukte, die man erst nach dreimaligem Lesen versteht, sondern man kann ganz einfach Seite für Seite lesen und immer weiter blättern. Das ist natürlich darum sehr praktisch, weil man total in der Geschichte gefangen ist und (theoretisch) alles in einem Rutsch durchlesen kann. Ich finde, das Ganze wird noch spannender dadurch, dass auch dieser Teil wieder sowohl aus Katys als auch aus Daemons Sicht geschildert ist. Man bekommt also wieder einen Eindruck in die Gefühlswelt beider Protagonisten.
Wenn dieses Buch von einem geprägt ist, dann sind das definitiv unerwartete Wendungen. Selbst wenn man denkt, jetzt passiert wieder das selbe wie beim letzten Mal (oder erst mal gar nichts), kommt es plötzlich ganz anders, was wieder total überraschend ist.

Die Personen waren natürlich wieder der Hammer. Egal, was passiert, irgendwie verlieren die Charaktere, vor allem Katy und Daemon, nie ihr Gesicht. Katy ist immer noch genauso tough wie in den vorherigen Büchern und Daemon ist trotzdem immer noch irgendwie… Daemon halt. (Zum Glück, sonst wäre ich echt zutiefst deprimiert gewesen.)
Krass ist aber natürlich, dass die neu eingetroffenen Lux scheinbar die bereits auf der Erde lebenden Vertreter ihrer Art völlig um den Finger gewickelt haben. Besonders auffällig wird das bei der sonst so herzlichen Dee, die plötzlich kalt und abweisend ist. Das ist schon irgendwie schockierend, aber verlieh der Geschichte auch wiederum einen ganz neuen Touch, denn so hat Katy nicht die gleichen Leute wie sonst an ihrer Seite. Viel mehr kommt es dazu, dass sie nun mit Luc und vor allem Archer zusammenarbeitet. Luc bleibt meiner Meinung nach immer noch sehr undurchsichtig, wie wir es von ihm ja schon gewohnt sind. Wäre es anders, würde es aber auch irgendwie nicht mehr passen. Archer ist mir in diesem Teil noch mehr ans Herz gewachsen, weil er einfach cool ist. 😀
Beth bleibt leider nach wie vor etwas im Hintergrund. Ziemlich gefehlt hat mir auch irgendwie Dawson, der nur an manchen Stellen vorkam. Das fand ich ziemlich schade, da ich die beiden eigentlich echt gerne mag, auch wenn Beth ja immer ein bisschen das „Problemkind“ ist.
Zu den restlichen Personen kann ich leider nicht sonderlich viel sagen, da ich euch sonst spoilern würde, aber ich kann euch auf jeden Fall verraten, dass Jennifer L. Armentrout auch hier wieder ein ganz tolles Personenensemble zusammengestellt hat, welches alles möglichen Facetten aufzeigt.

ACHTUNG SPOILER!!!
Den Teil hier bitte nur lesen, wenn ihr das Buch schon gelesen habt, bzw. wenn es euch nichts ausmacht, gespoilert zu werden.

Also als erstes mal: Ich bin SO FROH gewesen als ich gemerkt habe, dass Daemon KEINE plötzliche Gehirnwäsche erlebt hat. Ich glaube, das Buch wäre nicht das gleiche gewesen, wenn er genauso gewesen wäre wie Dee und die ganzen anderen Lux, die plötzlich nicht mehr geradeaus denken konnten… So war auch wieder Katys und Daemons Beziehung, die meiner Meinung nach das ist, was die Geschichte besonders lebendig macht, ein großer Teil dieses Buches. Und sind wir doch mal ehrlich, Daemon ist sooooooo süß!!! Wer von uns will bitte keinen eigenen zu Hause haben?? 😀
Okay, kommen wir nun zur schlimmsten Stelle im Buch. Nämlich die mit Katys Mutter. Die arme Katy tat mir so unglaublich leid, dass ich kurz davor war, loszuheulen. Denn jeder, der die vorherigen Bände gelesen hat, weiß, wie sehr Katy an ihrer Mutter hängt. Aber die Stelle hat auch wieder einmal gezeigt, dass Jennifer L. Armentrout sich nicht davor scheut, wichtige und auch beliebte Personen sterben zu lassen. Einerseits ist das natürlich jedes Mal wieder irgendwie grauenvoll, aber andererseits macht es die Geschichte glaubwürdiger als wenn immer nur die Bösewichte dran glauben müssten.
So, kommen wir nun aber zu einem der wichtigsten Parts dieses Buches. Dem Ende. Mir hat es echt total gut gefallen, denn trotz allem, was passiert ist, haben Katy und Daemon an dieser Stelle endlich das, was sie sich gewünscht haben. Nämlich ein ganz normales Leben mit Studium und allem Drum und Dran. Auch dass Dawson und Bethany mit ihrer kleinen Ash glücklich sind, habe ich ihnen wirklich gegönnt, genauso wie es mich gefreut hat, dass Dee und Archer endlich zueinander gefunden haben. Ein besseres Ende hätte man sich eigentlich kaum wünschen können, oder? (Außerdem auch mal eine gelungene Abwechslung zu den Cliffhangern, die sonst ja Standard waren. :D)

SPOILER ENDE
Jetzt dürfen alle gerne wieder mitlesen. 😀

Fazit:
Für alle, die die Vorgänger von Opposition gelesen haben, ist dieser abschließende Band natürlich ein absolutes Muss. Wer noch nicht in den Genuss dieser wundervollen Reihe gekommen ist, sollte schleunigst mit Band 1 beginnen. Wobei es dann wenig Sinn gemacht hätte, diese Rezension zu lesen, außer es war Absicht, sich gnadenlos zu spoilern. Also, zusammenfassend kann ich auf jeden Fall sagen, dass Jennifer L. Armentrout mit Opposition ein wundervolles letzte Buch für diese Reihe geschaffen hat, welches noch einmal richtig spannend wird und ein paar sehr unerwartete Wendungen aufweist. Darum bekommt dieses packende Finale von mir

★★★★★ von 5

Opposition:
416 Seiten, 19,99€ (Hardcover), 13,99€ (E-Book), erschienen bei Carlsen

5 Sterne · Rezensionen

ORIGIN. SCHATTENFUNKE – Jennifer L. Armentrout

ACHTUNG!
Bei Origin handelt es sich um die Fortsetzung von Obsidian und Onyx und Opal. Wer die ersten drei Teile also noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension mit Vorsicht genießen (oder lieber gar nicht), da einige Spoiler für die anderen Bände darin vorkommen werden.

IMG_5740.JPGKat braucht ihn.“ Sie [Beth] hob die Lider, und obwohl sie in unsere Richtung blickte, sah sie uns nicht an, nicht wirklich. „Erst erzählen sie ihr alles Mögliche. Sie wollen sie einwickeln, aber was sie dann mit ihr tun werden…“

– Origin. Schattenfunke: Seite 36


Die Geschichte:

Es könnte alles so schön sein. Katy, Daemon und die anderen haben Chris und Beth erfolgreich aus den Fängen von Daedalus befreit. Der Haken an der Sache: Blake war gar nicht auf ihrer Seite. Er hat sie verraten und nachdem sich die Tür in Mount Weather vor Katys Nase geschlossen hat, musste Daemon sie zurücklassen. Nun befindet sich Katy in der berüchtigten Area 51, wo sie Teil von Daedalus Plan werden soll. Von Anfang an ist für sie klar: Sie will dort nicht den Rest ihres Lebens verbringen. Doch sie erfährt einige Dinge über Daedalus und auch über die Lux, die ihr vorher nicht bekannt waren, und die die Lux plötzlich in schlechtes Licht rücken. Doch soll und kann sie diese Behauptungen wirklich glauben? Und was würde das für sie bedeuten?
Während Katy darüber nachgrübelt, was von den Dingen, die die Leute von Daedalus ihr erzählen, stimmt und was nicht, setzt Daemon alles daran, zu ihr zu gelangen und sie (bestenfalls) zu befreien. Er will nicht, dass ihr die gleichen Dinge widerfahren, die Dawson und Beth erleben mussten. Denn vor allem an Beth hat der Aufenthalt bei Daedalus tiefe seelische Narben hinterlassen. Auf keinen Fall will er, dass auch seine Katy so endet. Also versucht er mit einer sehr fragwürdigen Methode, zu seiner großen Liebe zu gelangen. Doch noch kennt er nicht alle Absichten von Daedalus. Wird es ihm wirklich gelingen, sie zu befreien?

Meine Meinung:

Oh. Mein. Gott. Theoretisch könnte ich das jetzt einfach so stehen lassen, denn das beschreibt meine Meinung und derzeitige Gefühlslage ganz gut. Dieses Buch ist einfach so krass, dass es mich total sprachlos macht, obwohl ich im gleichen Moment so viel dazu sagen will. Also als erstes: Es ist einfach grandios (dass ich das denke, wäre euch bis hierhin wahrscheinlich gar nicht aufgefallen… haha.). Und als zweites: Es ist so grausam! Dieses Ende… Inzwischen sollte ich von den vorherigen Bänden die fetten Cliffhanger am Ende gewohnt sein, aber trotzdem hat mir dieses Ende (mal wieder) mein armes kleines Herz zerrissen. Und ich dachte bei den vorherigen Büchern schon immer, ein schlimmeres Ende kann nicht mehr kommen. Und dann hat die gute Frau Armentrout immer noch eins oben drauf gesetzt. (Wieso um alles in der Welt tut sie das?) Aber gut, dann fang ich jetzt einfach mal an, euch ein bisschen darüber aufzuklären, warum mich dieses Buch so begeistert. (Abgesehen von dem Cover natürlich, welches wirklich wieder wunderschön geworden ist!)

Als erstes ist da natürlich wieder der wundervolle Schreibstil von Jennifer L. Armentrout. Sie schafft es immer wieder, die Situationen so zu beschreiben, dass alles total echt wirkt, so als würden die Figuren gleich aus dem Buch heraus klettern und durch’s Zimmer spazieren oder sich neben einem auf die Couch setzen. (Leider ist das bisher noch nicht vorgekommen, aber ich hätte auch nichts dagegen, wenn Daemon plötzlich hier neben mir sitzen würde. Hehe.) Auch an Ironie und Sarkasmus hat die Autorin diesmal wieder nicht gespart. Ich finde, das ist ein wichtiger Teil, der diese Geschichte ausmacht. Denn ohne die schlagfertigen Wortgefechte zwischen Katy und Daemon wäre das Buch einfach nicht komplett. Auf jeden Fall schafft diese Frau es, in jeder Situation die richtigen Worte zu finden und zwar so, dass es nie langweilig wird.

Ich fand Origin zudem viel besser als Opal, denn der Band kam mir damals vor wie ein Übergang von Band 2 zu Band 4. Ich finde, das hat Origin definitiv wieder wett gemacht und da hat sich der etwas langatmige „Übergangsband“ vollkommen gelohnt. Ich habe zwar ein bisschen für das Buch gebraucht, vor allem am Anfang, aber das lag gar nicht am Buch sondern daran, dass ich einfach überhaupt keine Zeit hatte. So ab Seite 100 habe ich dann aber alles in einem Rutsch (so gut wie möglich eben) durch gelesen. Man kann einfach gar nicht aufhören mit lesen, da am Ende jedes Kapitels irgendein Mini-Cliffhanger ist, also muss man einfach weiter blättern. Vor allem dann, wenn man einmal richtig im Geschehen drin ist.
Das Buch ist abwechselnd aus Katys und Daemons Sicht geschrieben, was meiner Meinung nach noch ein bisschen mehr Leben in die Geschichte bringt, da man dadurch auch mal etwas von Daemons Gedanken und Gefühlen erfährt.

Am Anfang hatte ich die Befürchtung, das Buch würde irgendwie eintönig werden, weil Katy bei Daedalus war und Daemon nicht bei ihr, doch diese Befürchtung wurde zum Glück nicht Wirklichkeit. Die Geschichte strotzt nur so vor Abwechslung. Sie hat genau die richtige Mischung aus der Liebe zwischen Katy und Daemon, Action und Geheimnissen, und zwar nicht nur, was Daedalus angeht. Zudem entstehen dauernd Situationen, in denen sich die Frage stellt, wem man trauen kann und wem nicht und immer wieder passieren Dinge, die man vorher nie erwartet hätte. Zumindest ging es mir so. Das war auch der Grund, wieso ich mal wieder andauernd mit offenem Mund vor dem Buch saß, oder kopfschüttelnd auf die Seiten starrte und immer wieder den Satz „Waaaas? Das ist jetzt grade nicht wirklich passiert, oder?“, dachte. Eine Sache kann man meiner Meinung nach aber voraussehen, wenn man vorher ein bisschen aufmerksam gelesen hat. Welche das ist, verrate ich natürlich nicht. 😀 Um es kurz zu sagen: Es sind wieder viele Momente in denen man mitfiebert und sich wunderbar aufregen kann (im positiven Sinne), wieder oft „Aaaah wie süß!“-Momente und wieder viele „Ach du heilige…“-Momente.

Jetzt muss ich aber auch noch unbedingt etwas zu den Figuren sagen. Ich kann hier eigentlich nicht von vielen reden, denn dadurch wäre zu viel vorweg genommen. Aber ich finde, dass wieder alle Charaktere super ausgearbeitet wurden. Die Leute, die bei Daedalus arbeiten, haben alle so ihren eigenen Charakter und auch alle anderen, die vorkommen, zeichnet irgendetwas besonders aus. Sei es Luc, den vermutlich keiner wirklich versteht und der anscheinend Verbindungen nach überall hat oder sei es Archer, der so unnahbar und doch in irgendeiner Weise sympathisch erscheint.
Aber hauptsächlich liegt das Augenmerk natürlich wieder auf Katy und Daemon. Katy ist eine tolle Protagonistin, die sich selber immer treu bleibt. Auch in der tiefsten Krise bleibt sie stark und man kann sie meiner Meinung nach total nachvollziehen. Sehr gefehlt haben mir ihre Bücher und ihr Blog, wahrscheinlich, weil mir das genauso fehlen würde. Und natürlich war es schrecklich zu lesen, wie sie Daemon vermisst.
Auch der ist sich selber treu geblieben. Er ist weiterhin unverschämt und vorlaut, so wie wir ihn alle kennen und lieben. Gleichzeitig ist er aber auch total fürsorglich und immer unglaublich süß zu Katy. Da kriegt man direkt selber Herzklopfen.
Ein bisschen gestört hat mich, dass die beiden jeden zweiten bis dritten (Achtung, Hyperbel!) Kuss als total besonders und anders als alle anderen Küsse zuvor beschreiben. Doch trotzdem ist die Liebe zwischen den beiden einfach zum dahinschmelzen. Theatralische Seufzer und verträumtes Umherschauen in der Gegend inbegriffen.
Am besten finde ich an den beiden, dass trotz all der Gefahren, denen sie ausgesetzt sind, weder sie noch die Geschichte ihren Witz und Charme verlieren.

Fazit:

Es tut mir leid, dass diese Rezension so unglaublich lang geworden ist. Außerdem habe ich das Gefühl, sie ist total durcheinander. Aber ich glaube, auch wenn ich sie morgen oder in drei Tagen oder von mir aus auch in zwei Wochen geschrieben hätte, hätte sie genauso ausgesehen. Denn Origin ist einfach ein Buch, bei dem man mit Emotionen um sich werfen darf/muss. Die Geschichte ist spannend, die Figuren toll und die Ereignisse überschlagen sich an manchen Stellen, allerdings nie so sehr, dass man nicht mehr mitkommt. Es ist eine tolle Mischung aus Action, Spannung und Liebesgeschichte, wobei alle Elemente irgendwie verkettet sind und somit nie nur das eine oder nur das andere vorkommt. Der vierte Band dieser Reihe konnte mich einfach total überzeugen und darum erhält er von mir

von 5

Origin:

446 Seiten, 19,99€ (Gebunden), 13,99 (E-Book), erschienen bei Carlsen

5 Sterne · Rezensionen

ONYX. SCHATTENSCHIMMER – Jennifer L. Armentrout

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ACHTUNG!
Bei Onyx handelt es sich um die Fortsetzung von Obsidian. Wer den ersten Teil also noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension mit Vorsicht genießen (oder lieber gar nicht), da einige Spoiler für den ersten Band darin vorkommen werden.


Die Geschichte

Nachdem die Arum besiegt sind und Daemon Katy geheilt hat, hält eine ganz besondere physische Verbindung die beiden zusammen. Darum ist Katy auch der festen Überzeugung, dass Daemons Gefühle für sie nicht echt sein können, sondern nur mit dieser Verbindung zusammenhängen. Also versucht sie alles, um ihre eigenen Gefühle für den gutaussehenden Alien zu unterdrücken, obwohl Daemon alles tut, um Katy davon zu überzeugen, dass er es ernst mit ihr meint. Plötzlich bemerkt Katy, dass sie – genau wie die Lux – Gegenstände bewegen kann, allerdings völlig unkontrolliert und immer wieder passiert es ihr in aller Öffentlichkeit. Eine Gefahr für sie und ihre außerirdischen Freunde, denn die Menschen dürfen auf gar keinen Fall von den Lux erfahren. Doch die ganze Sache wird immer verwirrender für Katy. Sie erfährt, dass das Verteidigungsministerium eine größere Gefahr für sie und die Lux darstellt, als sie bisher angenommen hatte und auch das Geheimnis um den Tod von Daemons und Dees Bruder Dawson scheint noch nicht gelöst. Zu allem Überfluss taucht auch noch der neue Mitschüler Blake auf, der von Anfang an Interesse an Katy zeigt. Daemon jedoch kann den Neuen nicht ausstehen und warnt Katy, er sei eine Gefahr für sie. Doch Katy will nicht auf Daemon hören. Als die Sache allerdings immer verzwickter wird, weiß sie gar nicht mehr, wem sie trauen kann … und wem nicht.

Meine Meinung

Nachdem Obsidian, der Vorgäner von Onyx, ein echtes Highlight für mich war, hatte ich ziemlich hohe Erwartungen an dieses Buch. Und ich muss sagen: Sie wurden erfüllt. Bereits nach drei Tagen war ich damit fertig und ich war schon wieder wirklich begeistert. Ich war auf jeder Seite total gespannt, was als nächstes passiert, denn in diesem Buch überschlagen sich die Ereignisse einfach – vor allem zum Ende hin. Normalerweise finde ich das immer ein wenig anstrengend, weil man oft nicht mehr hinterher kommt, aber in diesem Fall war es genau die richtige Portion. Vor allem das immer schwankende Verhältnis zwischen Katy und Daemon war wieder genauso spannend und fesselnd wie im ersten Band. Besonders aufgeregt habe ich mich immer, wenn Katy wieder der Meinung war, Daemon wolle nur wegen der Verbindung zwischen ihnen mit ihr zusammen sein. Einerseits konnte ich Katy verstehen, immerhin war Daemon in der Vergangenheit nicht wirklich nett zu ihr gewesen, aber andererseits bin ich jedes Mal fast vom Sessel/aus dem Bett/von der Couch gefallen, wenn sie ihn wieder abgewiesen hat. Ich dachte mir immer nur Dinge wie: „Mädchen! Jetzt stell dich nicht so an und hör gefälligst auf, deine Gefühle für diesen Typen zu leugnen!“ Noch schlimmer wurde es, als Blake in der Geschichte auftauchte und sich an Katy ran machte. Ihn hätte ich am liebsten von Anfang an mit einem Tritt in den Po aus dem Buch katapultiert, da er mir zwischen Katy und Daemon im Weg war.

In Onyx kommt es zu ziemlich vielen Enthüllungen, auf die es bei mir zwei Reaktionsweisen gab. Entweder ich hatte mir vorher schon so etwas gedacht oder mir fiel die Kinnlade herunter und ich dachte mir nur: „Waaaaas?!“. Da meist die zweite Version der Fall war, kann ich definitiv sagen, dass das Buch voller Überraschungen ist, was auch ein Grund ist, weswegen ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Dauernd stellen sich neue Fragen, auf die man die Antwort wissen will und wenn man diese erhalten hat, ist schon das nächste aufregende Ereignis in vollem Gange.

Was ich ein wenig schade fand war, dass Dee im zweiten Band etwas vernachlässigt wurde. Das wurde sie nämlich meiner Meinung nach nicht nur von Katy, sondern auch von der Autorin. Wenn sie erwähnt wurde, knutschte sie meistens mit ihrem Freund Adam, aber sie hatte keine so große Rolle mehr wie in Obsidian. Da mir Dee aber schon im ersten Band sehr ans Herz gewachsen ist, hätte ich mir gewünscht, dass ihr auch in Onyx ein bisschen mehr Beachtung geschenkt wird.

Auch wenn es diesen kleinen Kritikpunkt gibt, finde ich auch Onyx ein rundum super gelungenes Buch und darum bekommt es von mir

★★★★★ von 5

Onyx:
464 Seiten, 19,99€ (Gebundene Ausgabe), 13,99€ (Kindle-Edition), erschienen bei Carlsen

5 Sterne · Rezensionen

OBSIDIAN. SCHATTENDUNKEL- Jennifer L. Armentrout

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Die Geschichte

Katy ist 17 Jahre alt und gerade mit ihrer Mutter von Florida in ein winzig kleines Örtchen in West Virginia gezogen. Am liebsten würde sie den verbleibenden Teil der Sommerferien damit verbringen, Bücher zu lesen und diese in ihrem Blog zu rezensieren, was sich jedoch als schwierig gestaltet, da sie in dem neu bezogenen Haus noch kein Internet hat. Also beschließt sie, sich ihren Nachbarn, die im gleichen Alter sind wie sie, vorzustellen. Schnell freundet sie sich mit der hübschen Dee an, doch Daemon, Dees Bruder, scheint ein Problem mit Katy zu haben.Bereits als er ihr zum ersten Mal die Tür öffnet, ist er sichtlich abgeneigt und versucht, Katy und Dee wieder auseinander zu bringen. Dee jedoch will sich dies nicht gefallen lassen und zwingt ihren Bruder dazu, Zeit mit Katy zu verbringen. Diese ist zunehmend fasziniert von dem gutaussehenden „Arschloch“, beschließt jedoch, ihn genauso blöd zu finden, wie er sie. In manchen Momenten allerdings erkennt Katy durch die kalte auch eine warme Seite an Daemon, die ihn schon fast sympathisch erscheinen lässt und die Katy wie magisch anzieht, was sie jedoch niemals zugeben würde. Doch je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto seltsamer kommt ihr der unfreundliche Nachbar vor. Außerdem geschehen beunruhigende Dinge direkt in ihrer Umgebung. Über dem kleinen Örtchen in den Bergen scheint ein Geheimnis zu liegen, welches es zu lüften gilt.

Meine Meinung

Obsidian ist aus zwei Gründen ein besonderes Buch für mich. Zum einen, weil ich es von meiner besten Freundin bekommen habe, die es durch einen total süßen Beitrag über unsere Freundschaft bei einem Gewinnspiel für mich gewonnen hat. Zum anderen war es nach langer Zeit das erste Buch, was ich wirklich mit großer Freude gelesen habe. Nachdem ich monatelang immer nur zwischendurch mal in irgendeinem x-beliebigen Buch geblättert habe (zumindest kann ich mich nur an eine einzige Ausnahme erinnern, als ich im letzten Jahr ein komplettes Buch innerhalb von zwei Tagen las), war Obsidian der perfekte „Wiedereinstieg“. Das Buch ist mit seinen knapp 400 Seiten weder zu lang noch zu kurz und ist auf keiner dieser Seiten auch nur ansatzweise langweilig. Von Anfang an bilden die amüsanten Kabbeleien und Streitereien zwischen Katy und Daemon einen wichtigen Teil der Geschichte, was der gesamten Story immer eine gewisse Spannung verleiht, da man nie weiß, was als nächstes zwischen den beiden passiert und was sie sich diesmal an den Kopf werfen. An manchen Stellen hätte ich Daemon am liebsten selbst meine Meinung gesagt, denn man kann sich beim Lesen richtig schön über ihn aufregen. Ich finde, Katy ist eine sehr angenehme Protagonistin und nicht die übliche graue Maus, die plötzlich zur Heldin wird, wie es ja in vielen Büchern üblich ist. Vermutlich denke ich aber auch deswegen so positiv über sie, weil auch sie Bücher liebt und ebenfalls einen Blog führt. (Übrigens war ihre Begeisterung für eben diesen einer der Gründe dafür, dass ich mir ganz fest vorgenommen habe, meinen eigenen Blog mal wieder regelmäßiger zu führen und nicht so verwahrlosen zu lassen.) Auch die liebenswürdige Dee habe ich ganz schnell in mein Herz geschlossen. Den Schreibstil von Jennifer L. Armentrout empfinde ich als sehr angenehm, man könnte theoretisch auch das ganze Buch in einem Rutsch lesen.

Wie man vermuten kann, handelt es sich bei Obsidian um einen Fantasyroman, wovon ich sonst eher nicht so angetan bin. (Im Moment ist es allerdings ziemlich schwierig, überhaupt etwas anderes als Fantasy im Buchladen zu finden.) Aber zum einen ist Obsidian zu Anfang noch kein Fantasybuch und spielt zum Glück auch nicht in einer anderen Welt, weswegen das Ganze für mich okay ist und zum anderen ist das Buch einfach so wundervoll geschrieben, dass ich es gar nicht hätte abbrechen können. Vor allem das Verhältnis zwischen Katy und Daemon hat mich immer wieder motiviert weiterzulesen und ich musste am Ende auch direkt mit Band zwei (Onyx) anschließen, um nicht völlig verrückt zu werden. Ein Glück habe ich Opal, also den dritten Band der Reihe, auch noch zu Hause liegen. Auf Origin muss ich dann leider noch bis zum Winter warten… 😦

Weil Obsidian für mich einfach rundum gelungen wirkte und ich auch an keiner Stelle das Gefühl hatte, dass da „einfach irgendetwas geschrieben wurde, damit da was steht“, bekommt dieser Roman von mir

★* von 5

Obsidian:
400 Seiten, 18,90€ (Gebundene Ausgabe), 12,99€ (Kindle-Edition), erschienen bei Carlsen