5 Sterne · Rezensionen

[Rezension] Bad Heart. Zurück zu mir – Leisa Rayven

BadHeart3„Anziehung vergeht auch wieder.“
„Falsch.
Begierde vergeht wieder. Anziehung hält Menschen zusammen, lange nachdem die Begierde nur noch eine blasse Erinnerung ist.“
-S. 150

 ´die-geschichteElissa Holt ist erfolgreiche Stage-Managerin und ist sehr zufrieden mit ihrem Job. Doch ihre Professionalität gerät ins Wanken als plötzlich Liam vor ihr steht. Liam Quinn aka der derzeit beliebteste und attraktivste Schauspieler des Landes. Doch er und Elissa sind keine Unbekannten. Schon vor Jahren sind sie sich bereits das erste Mal begegnet. Und Elissa hat Liam nie vergessen. Doch wie es scheint, hat er einfach weitergemacht nachdem er sie verlassen hat. Denn er ist verlobt mit seinem weiblichen Pendant – Angel, die wunderschöne und absolut angesagte Schauspielerin ist ständig an seiner Seite. Und beide spielen in der Theaterproduktion, die Elissa betreut, die Hauptrollen. Ob das gutgeht?BadHeart6 Weiterlesen [Rezension] Bad Heart. Zurück zu mir – Leisa Rayven

5 Sterne · Rezensionen

[Rezension] Nur noch ein einziges Mal – Colleen Hoover

Auch wenn ich in der Story eigentlich nicht zu weit vorweggreifen will, möchte ich darauf hinweisen, dass in diesem Buch häusliche Gewalt eine Rolle spielt. Wer sehr sensibel auf dieses Thema reagiert und/oder dadurch getriggert werden könnte, den bitte ich, das Buch nicht (oder vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt) zur Hand zu nehmen. (Mehr Infos findet ihr – als Spoiler gekennzeichnet – im Text.)

NNEM4„Weißt du, was du tun musst, wenn du frustriert bist? Einfach schwimmen. Einfach schwimmen. Schwimmen. Schwimmen.“
– S. 158

die-geschichteNach der Beerdigung ihres Vaters will Lily den Kopf freibekommen und steigt auf eine Dachterrasse in der Nähe ihrer Wohnung in Boston. Unerwartet trifft die dort auf Ryle – ein unglaublich attraktiver Neurochirurg. Schnell kommen sie sich näher und Lily verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Doch dann trifft sie Atlas wieder, ihre Jugendliebe. Ihre Beziehung vor neun Jahren endete auf tragische Weise und sie hat den Jungen, den sie damals so geliebt hat, nie vergessen. Aber jetzt ist Lily mit Ryle zusammen und glücklich. Doch mit der Zeit zeigt Ryle eine Seite von sich, mit der Lily niemals gerechnet hätte.

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5 Sterne · Rezensionen

[Rezension] Sowas passiert nur Idioten. Wie uns. – Sabine Schoder

Achtung! Hier geht es um den Nachfolger des Buches „Liebe ist was für Idioten. Wie mich.“ – wer das Buch noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension mit Vorsicht (oder gar nicht) genießen.

Idioten2Sie tritt einen Schritt vor und zieht an der Klinke. Während sich die Tür langsam schließt, fesselt mich ihr Anblick an Ort und Stelle. Kurz bevor das Schloss einrastet und uns beide voneinander trennt, dringen ihre Worte zu mir herüber, abgekocht und leblos.
„Ich glaube, er betrügt mich.“
– S. 31

die-geschichteSeit drei Jahren sind Viki und Jay nun glücklich miteinander und leben zusammen in Vikis Wohnung. Viki ist unglaublich glücklich, endlich jemanden gefunden zu haben, bei dem sie sich sicher und geborgen fühlen kann. Doch seit einigen Wochen scheint Jay etwas zu verheimlichen. Viki ist verunsichert und plötzlich steht die Beziehung auf der Kippe. Werden die beiden sich zusammenraufen können? Und was verheimlich Jay seiner Freundin?

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4 Sterne · 5 Sterne · Rezensionen

[Rezension] Morgen lieb ich dich für immer – Jennifer L. Armentrout

Morgen lieb ich dich für immer2
„Mallory?“, flüsterte er und beugte sich so weit zu mir, dass ich fast meinte, er würde von seinem Stuhl zu mir herüberklettern.
[…]
„Erkennst du mich?“ Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.
Seine Augen waren immer noch auf mich geheftet, und endlich sagte ich ein Wort, das leichteste, das mit je im Leben über die Lippen gekommen war: „Ja.“

Vor vier Jahren kam Mallory zu ihren Adoptiveltern. Vor vier Jahren hat sie Rider, den Jungen, mit dem sie aufgewachsen ist, zum letzten Mal gesehen. Doch als sie ihre neue Schule betritt, steht er plötzlich vor ihr. Sofort ist es, als wären sie nie getrennt gewesen. Aber während Rider Mallory dabei hilft, trotz ihrer Vergangenheit ein halbwegs normales Leben zu führen, und endlich mit anderen Menschen zu sprechen, gleichen die Ereignisse in seinem eigenen Leben einer Katastrophe. Mallory muss all ihren Mut zusammennehmen und lernen, dass sie nicht mehr die gleiche Person ist wie früher, um Rider zu retten.

Morgen lieb ich dich für immer5 Weiterlesen [Rezension] Morgen lieb ich dich für immer – Jennifer L. Armentrout

5 Sterne · Rezensionen

[Rezension] – Deine letzte Nachricht. Für immer. – Emily Trunko

Deine letzte Nachricht5Heute stelle ich euch mal ein etwas anderes Buch vor. Darum wird auch die Rezension abweichen von dem, was ihr sonst von mir zu lesen bekommt. Denn hier gibt es keine Story, keinen Schreibstil und keine Personen, die ich euch vorstellen kann. Nur das Buch an sich. Und zwar geht es um „Deine letzte Nachricht. Für immer.“, eine Ansammlung von letzten Nachrichten, die Menschen bekommen haben.

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5 Sterne · Rezensionen

[Rezension] Ich wollte nur, dass du noch weißt … Nie verschickte Briefe – Emily Trunko

davHeute gibt es mal eine etwas ungewöhnlichere Rezension von mir, denn auch das Buch, das ich gelesen habe und euch nun hier vorstellen werde, war… anders. Es wird hier also nicht um die Geschichte, den Schreibstil und die Personen aus einem Roman gehen. So ganz weiß ich selber noch nicht, was genau hierbei rauskommt. Aber egal, kommen wir mal zum Buch.

Nun ja, der Untertitel sagt es schon: es geht um Briefe, die nie verschickt wurden. Emily Trunko, die Autorin – oder nennen wir sie vielleicht lieber Herausgeberin – des Buches, hat 2015 einen Tumblr Blog mit dem Namen „Dear My Blank“ erstellt. Dieser sollte dazu dienen, dass Leute Briefe, die sie an jemanden geschrieben, aber nie versendet haben, mit anderen teilen können. So entstand ein wunderbares Netzwerk und schon bald wurde der Blog sehr erfolgreich. Emily Trunko hat dann einige Briefe zusammengesammelt und als Buch veröffentlicht. Dieses ist nun auch in Deutschland erschienen und der Loewe Verlag war so lieb, es mir zur Rezension zur Verfügung zu stellen. Darum bekommt ihr jetzt meine Meinung zu diesem Werk. Weiterlesen [Rezension] Ich wollte nur, dass du noch weißt … Nie verschickte Briefe – Emily Trunko

5 Sterne · Rezensionen

LIEBE IST WAS FÜR IDIOTEN. WIE MICH. – Sabine Schoder

liebe-ist-was-fur-idioten3Ich bin das absolute Gegenteil von diesem Kerl. Er ist Licht und ich bin Schatten; wenn er seine Zähne zeigt, nennt man es Lächeln, bei mir heißt es Fletschen. Zwei unvereinbare Gegensätze. Ein Mädchen, das wirklich nicht sein Fall ist. Ein Junge, den sie nicht mag. Die Schneekugel sinkt zurück in den Korb und ich wende mich ab.
– Liebe ist was für Idioten. Wie mich.: S. 62

Die Geschichte:

Es ist Vikis 17. Geburtstag. Eigentlich macht sie sich da nicht so viel draus, denn ihr Geburtstag hat kaum eine Bedeutung. Ihre Mutter ist seit zehn Jahren tot und ihrem Vater, der Alkoholiker ist und dem Viki so gut wie möglich aus dem Weg geht, ist das sowieso egal. Doch da ist immer noch Mel, Vikis beste Freundin, die auf gar keinen Fall zulassen will, dass ihre Freundin an ihrem Geburtstag alleine ist. Also schleppt sie sie mit auf eine Party. Dort tritt eine Band auf, deren Mitglieder auf Vikis Schule gehen und die sie nicht leiden kann. Besonders den Sänger Jay Feretty nicht. Trotzdem macht Viki mit ihren Freunden Party. Und zugegeben… Es kann schon sein, dass sie ein bisschen viel Gras geraucht hat. Aber niemals hätte sie damit gerechnet, dass sie am nächsten Morgen neben Sänger Jay aufwachen würde. Darum kann sie sich auch nicht erklären, wie sie plötzlich bei diesem Kerl im Bett gelandet ist. So schnell wie möglich will sie verschwinden und am besten nie wieder an das denken, was passiert ist. Doch so einfach ist das nicht. Denn Viki weiß noch nicht, dass diese Nacht ihr ganzes Leben verändern wird.

Meine Meinung:

Meine Eltern haben mir dieses Buch letztes Jahr aus Hamburg mitgebracht, als sie ein paar Tage dort waren. Und OH MEIN GOTT! WARUM UM ALLES IN DER WELT HABE ICH ES NICHT FRÜHER GELESEN?! Es ist so toll! Wenn man jetzt den Klappentext oder irgendwelche Inhaltsangaben liest, denkt man vielleicht, das Ganze sei total klischeehaft. Aber glaubt mir Leute. Es ist ALLES ANDERE als das! Dieses Buch ist einfach nur wundervoll. Es hat mich immer wieder aufs Neue überrascht, denn ich habe einfach die meiste Zeit überhaupt nicht damit gerechnet, was passieren könnte.

Die Geschichte ist ganz anders als man vielleicht erwarten würde. Ich dachte erst, jetzt käme einfach eine 08/15 Story. Viki landet mit dem Sänger im Bett und verknallt sich auf der Stelle volle Kanne in ihn, er ist ein Bad Boy und blabla. Aber nein. Die Geschichte war irgendwie komplett anders. Eigentlich genau das Gegenteil. Aber ich will dazu jetzt nicht mehr wirklich viel sagen. Man muss dieses Buch einfach lesen, um zu wissen, worum es geht. Ganz ehrlich, der Klappentext beschreibt eigentlich nur die ersten paar Seiten des Buches und das ist auch gut so. Denn so passieren Dinge, mit denen man einfach überhaupt nicht rechnet. Am Anfang war ich tatsächlich noch etwas skeptisch, aber nach ein paar Seiten war ich richtig in der Geschichte drin und habe mit den Personen mitgefiebert. Manches hat mich wirklich echt mitgenommen. Ich musste beim lesen nicht nur lachen sondern auch weinen, aber das macht ein gutes Buch meiner Meinung nach aus.

Auch die Personen in dem Buch sind nicht einfach ganz normale, wie man sie überall findet.
Viki ist durch und durch Pessimistin. Sie trägt nur schwarz, sogar ihre Zimmerwände sind in dieser Farbe gestrichen. Sie hat kein einfaches Leben ohne ihre Mutter und mit einem Alkoholiker als Vater. Einerseits hat sie so eine Scheißegal-Haltung, aber andererseits merkt man irgendwie doch, wie sehr sie sich manche Dinge zu Herzen nimmt. Ich mag das und ich finde, sie ist wirklich eine ungewöhnliche Protagonistin, die mir noch lange im Kopf bleiben wird. Ich mag sie echt sehr gerne.
Auch Jay ist irgendwie anders als man erwarten würde. Als Sänger einer Band hätte ich persönlich ihn mir eigentlich nicht unbedingt vorgestellt, wenn man mir den Charakter so vorgesetzt hätte. Mehr will ich zu ihm eigentlich gar nicht sagen, da das sonst vielleicht zu viel vorwegnehmen würde. Aber toll ist er auf jeden Fall!

Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. An den richtigen Stellen sind kleine Späße eingebaut, aber die Geschichte ist auch sehr tiefgründig und beinhaltet sehr viele schöne Formulierungen, von denen ich mir auch einige markiert habe. Eigentlich würde ich euch gerne mehrere davon zeigen, allerdings würden die zu viel von der Geschichte preisgeben. Darum kommt hier nur ein kleines Zitat.

„Keine Bazille, nein, ich bin schlimmer, ein Virus, eine Krankheit, etwas, das hier weg muss, ehe es andere Leute mit mir ansteckt.“
-S. 146

Der Roman lässt sich auf jeden Fall sehr leicht lesen und hat sehr viele schöne Stellen, die einen nachdenken lassen.

Fazit:

Also eigentlich kann ich nur eins sagen. LEST DIESES BUCH! Es hat mich total begeistert und wird sicherlich eines meiner Jahreshighlights. Die Protagonisten sind keine 08/15 Charaktere und die Story alles andere als klischeehaft. Ich kann euch das Buch wirklich nur ans Herz legen. Lest es alle! Und naja, was soll ich jetzt noch groß sagen? „Liebe ist was für Idioten. Wie mich.“ bekommt natürlich volle Punktzahl und somit

von 5

Liebe ist was für Idioten. Wie mich.:
291 Seiten, 12,99€ (Broschur), 9,99€ (E-Book), erschienen im Fischerverlag

5 Sterne · Rezensionen

Wieso ich die Edelsteintrilogie noch immer liebe

Edelsteine1Hallo meine Lieben,

wie einige von euch vielleicht schon auf Facebook oder Twitter mitbekommen haben, habe ich im Urlaub die Edelsteintrilogie nochmal gelesen. Nachdem ich nämlich in der Verfilmung von Smaragdgrün war (dazu kommt übrigens demnächst noch eine Review), hatte ich total Lust, die Bücher nochmal zu lesen. Und da ich sie vor vier Jahren das letzte Mal gelesen habe (zumindest Teil 2 und 3, den 1. hab ich irgendwann zwischendurch nochmal gelesen als ich mir die Filmausgabe davon gekauft habe), dachte ich, mach ich das doch jetzt im Urlaub. Passte auch ganz gut, denn genau da hab ich sie damals auch zum ersten Mal gelesen (nur zwei Ferienhäuser weiter :D). Weiterlesen Wieso ich die Edelsteintrilogie noch immer liebe

5 Sterne · Rezensionen

OPPOSITION. SCHATTENBLITZ – Jennifer L. Armentrout

ACHTUNG!
Bei Opposition handelt es sich um die Fortsetzung von Obsidian, OnyxOpal und Origin. Wer die ersten vier Teile also noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension mit Vorsicht genießen (oder lieber gar nicht), da einige Spoiler für die anderen Bände darin vorkommen werden.

IMG_6018Auf welcher Seite stand Daemon? Sergeant Dasher hatte mir diese Frage einst gestellt, als ich in der allzu realen Area 51 festgehalten worden war, und ich konnte mir noch immer nicht eingestehen, dass ich die Antwort jetzt wusste.

– Opposition: S. 8

Die Geschichte:

Katy ist am Boden zerstört. Als die Lux auf die Erde kamen, schlossen sich Daemon, Dawson und Dee ihnen an und ließen Katy zusammen mit der schwangeren Beth, Archer und Luc zurück. Seitdem ist die Welt nicht mehr wie sie vorher war. Denn die Lux scheinen nichts gutes im Schilde zu führen und Katy und ihre Freunde müssen mitansehen, wie eine richtige Invasion beginnt. Als sie auf Daemon und die anderen trifft, kann sie kaum glauben, wie ihre Freunde sich verhalten. Denn es scheint als hätten die anderen Lux sie einer ordentlichen Gehirnwäsche unterzogen. Katy ist verzweifelt, denn es scheint, als würde es den Daemon, den sie kennt, nicht mehr geben.

Doch auch Daemon hat es nicht einfach. Zwar haben er und seine Geschwister sich den Lux angeschlossen, doch scheint fast niemand zu wissen, wer die Strippenzieher der ganzen Aktion sind und was sie vorhaben. Als dann auch noch Katy auftaucht und somit in großer Gefahr ist, weiß Daemon nicht mehr, was er voll all diesen Ereignissen halten soll.

Meine Meinung:

AAAAHHH! Ich habe das Buch zwar schon vor über einer Woche oder so beendet (ich hab es einfach nicht früher geschafft mit der Rezi, weil ich so viel gelernt habe – sorry!) aber wenn ich dran denke, was da alles passiert, bin ich immer noch ganz hibbelig. Ich hatte sooo Angst vor diesem letzten Band und dass irgendwelche Sachen passieren, die die Geschichte zerstören. Aber fangen wir mal ganz von vorne an.

Der Anfang knüpfte natürlich an das Ende des vorherigen Bandes an, man hatte zwischen den Büchern also nicht wirklich was verpasst. Die ersten paar Seiten verliefen noch mehr oder weniger ruhig, aber dann ging es auch schon los. Um Sachen für die schwangere Beth zu kaufen, machen sich Katy und Archer auf den Weg in den Supermarkt, wo mit einem Mal Dinge passieren, die vermutlich niemand erwartet hätte. Zumindest nicht in diesem Ausmaß.

Oh nein“, flüsterte ich und das Fläschchen mit den Tabletten glitt mir aus der Hand. Es fiel zu Boden. Sie waren überall, Dutzende. Lux.
– S. 27

Von da an passiert alles Schlag auf Schlag, allerdings trotzdem so, dass man noch immer gut mitkommt. Außerdem ist man plötzlich einfach so mitten in der Geschichte, dass man gar nicht mehr aufhören will, zu lesen, denn man weiß, dass auf der nächsten Seite wieder etwas total unerwartetes passieren kann.

Ich hatte am Anfang echt Angst, dass durch Daemons Verschwinden jetzt die ganze Geschichte umgeworfen wird, aber ich kann euch versichern, dass dieses Buch einfach der Knaller ist. Jennifer L. Armentrout schafft es einfach immer wieder, diese Reihe zu etwas echt besonderem zu machen. Ich liebe ihren Schreibstil einfach. Es gibt keine komplizierten Satzkonstrukte, die man erst nach dreimaligem Lesen versteht, sondern man kann ganz einfach Seite für Seite lesen und immer weiter blättern. Das ist natürlich darum sehr praktisch, weil man total in der Geschichte gefangen ist und (theoretisch) alles in einem Rutsch durchlesen kann. Ich finde, das Ganze wird noch spannender dadurch, dass auch dieser Teil wieder sowohl aus Katys als auch aus Daemons Sicht geschildert ist. Man bekommt also wieder einen Eindruck in die Gefühlswelt beider Protagonisten.
Wenn dieses Buch von einem geprägt ist, dann sind das definitiv unerwartete Wendungen. Selbst wenn man denkt, jetzt passiert wieder das selbe wie beim letzten Mal (oder erst mal gar nichts), kommt es plötzlich ganz anders, was wieder total überraschend ist.

Die Personen waren natürlich wieder der Hammer. Egal, was passiert, irgendwie verlieren die Charaktere, vor allem Katy und Daemon, nie ihr Gesicht. Katy ist immer noch genauso tough wie in den vorherigen Büchern und Daemon ist trotzdem immer noch irgendwie… Daemon halt. (Zum Glück, sonst wäre ich echt zutiefst deprimiert gewesen.)
Krass ist aber natürlich, dass die neu eingetroffenen Lux scheinbar die bereits auf der Erde lebenden Vertreter ihrer Art völlig um den Finger gewickelt haben. Besonders auffällig wird das bei der sonst so herzlichen Dee, die plötzlich kalt und abweisend ist. Das ist schon irgendwie schockierend, aber verlieh der Geschichte auch wiederum einen ganz neuen Touch, denn so hat Katy nicht die gleichen Leute wie sonst an ihrer Seite. Viel mehr kommt es dazu, dass sie nun mit Luc und vor allem Archer zusammenarbeitet. Luc bleibt meiner Meinung nach immer noch sehr undurchsichtig, wie wir es von ihm ja schon gewohnt sind. Wäre es anders, würde es aber auch irgendwie nicht mehr passen. Archer ist mir in diesem Teil noch mehr ans Herz gewachsen, weil er einfach cool ist. 😀
Beth bleibt leider nach wie vor etwas im Hintergrund. Ziemlich gefehlt hat mir auch irgendwie Dawson, der nur an manchen Stellen vorkam. Das fand ich ziemlich schade, da ich die beiden eigentlich echt gerne mag, auch wenn Beth ja immer ein bisschen das „Problemkind“ ist.
Zu den restlichen Personen kann ich leider nicht sonderlich viel sagen, da ich euch sonst spoilern würde, aber ich kann euch auf jeden Fall verraten, dass Jennifer L. Armentrout auch hier wieder ein ganz tolles Personenensemble zusammengestellt hat, welches alles möglichen Facetten aufzeigt.

ACHTUNG SPOILER!!!
Den Teil hier bitte nur lesen, wenn ihr das Buch schon gelesen habt, bzw. wenn es euch nichts ausmacht, gespoilert zu werden.

Also als erstes mal: Ich bin SO FROH gewesen als ich gemerkt habe, dass Daemon KEINE plötzliche Gehirnwäsche erlebt hat. Ich glaube, das Buch wäre nicht das gleiche gewesen, wenn er genauso gewesen wäre wie Dee und die ganzen anderen Lux, die plötzlich nicht mehr geradeaus denken konnten… So war auch wieder Katys und Daemons Beziehung, die meiner Meinung nach das ist, was die Geschichte besonders lebendig macht, ein großer Teil dieses Buches. Und sind wir doch mal ehrlich, Daemon ist sooooooo süß!!! Wer von uns will bitte keinen eigenen zu Hause haben?? 😀
Okay, kommen wir nun zur schlimmsten Stelle im Buch. Nämlich die mit Katys Mutter. Die arme Katy tat mir so unglaublich leid, dass ich kurz davor war, loszuheulen. Denn jeder, der die vorherigen Bände gelesen hat, weiß, wie sehr Katy an ihrer Mutter hängt. Aber die Stelle hat auch wieder einmal gezeigt, dass Jennifer L. Armentrout sich nicht davor scheut, wichtige und auch beliebte Personen sterben zu lassen. Einerseits ist das natürlich jedes Mal wieder irgendwie grauenvoll, aber andererseits macht es die Geschichte glaubwürdiger als wenn immer nur die Bösewichte dran glauben müssten.
So, kommen wir nun aber zu einem der wichtigsten Parts dieses Buches. Dem Ende. Mir hat es echt total gut gefallen, denn trotz allem, was passiert ist, haben Katy und Daemon an dieser Stelle endlich das, was sie sich gewünscht haben. Nämlich ein ganz normales Leben mit Studium und allem Drum und Dran. Auch dass Dawson und Bethany mit ihrer kleinen Ash glücklich sind, habe ich ihnen wirklich gegönnt, genauso wie es mich gefreut hat, dass Dee und Archer endlich zueinander gefunden haben. Ein besseres Ende hätte man sich eigentlich kaum wünschen können, oder? (Außerdem auch mal eine gelungene Abwechslung zu den Cliffhangern, die sonst ja Standard waren. :D)

SPOILER ENDE
Jetzt dürfen alle gerne wieder mitlesen. 😀

Fazit:
Für alle, die die Vorgänger von Opposition gelesen haben, ist dieser abschließende Band natürlich ein absolutes Muss. Wer noch nicht in den Genuss dieser wundervollen Reihe gekommen ist, sollte schleunigst mit Band 1 beginnen. Wobei es dann wenig Sinn gemacht hätte, diese Rezension zu lesen, außer es war Absicht, sich gnadenlos zu spoilern. Also, zusammenfassend kann ich auf jeden Fall sagen, dass Jennifer L. Armentrout mit Opposition ein wundervolles letzte Buch für diese Reihe geschaffen hat, welches noch einmal richtig spannend wird und ein paar sehr unerwartete Wendungen aufweist. Darum bekommt dieses packende Finale von mir

★★★★★ von 5

Opposition:
416 Seiten, 19,99€ (Hardcover), 13,99€ (E-Book), erschienen bei Carlsen

5 Sterne · Rezensionen

ORIGIN. SCHATTENFUNKE – Jennifer L. Armentrout

ACHTUNG!
Bei Origin handelt es sich um die Fortsetzung von Obsidian und Onyx und Opal. Wer die ersten drei Teile also noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension mit Vorsicht genießen (oder lieber gar nicht), da einige Spoiler für die anderen Bände darin vorkommen werden.

IMG_5740.JPGKat braucht ihn.“ Sie [Beth] hob die Lider, und obwohl sie in unsere Richtung blickte, sah sie uns nicht an, nicht wirklich. „Erst erzählen sie ihr alles Mögliche. Sie wollen sie einwickeln, aber was sie dann mit ihr tun werden…“

– Origin. Schattenfunke: Seite 36


Die Geschichte:

Es könnte alles so schön sein. Katy, Daemon und die anderen haben Chris und Beth erfolgreich aus den Fängen von Daedalus befreit. Der Haken an der Sache: Blake war gar nicht auf ihrer Seite. Er hat sie verraten und nachdem sich die Tür in Mount Weather vor Katys Nase geschlossen hat, musste Daemon sie zurücklassen. Nun befindet sich Katy in der berüchtigten Area 51, wo sie Teil von Daedalus Plan werden soll. Von Anfang an ist für sie klar: Sie will dort nicht den Rest ihres Lebens verbringen. Doch sie erfährt einige Dinge über Daedalus und auch über die Lux, die ihr vorher nicht bekannt waren, und die die Lux plötzlich in schlechtes Licht rücken. Doch soll und kann sie diese Behauptungen wirklich glauben? Und was würde das für sie bedeuten?
Während Katy darüber nachgrübelt, was von den Dingen, die die Leute von Daedalus ihr erzählen, stimmt und was nicht, setzt Daemon alles daran, zu ihr zu gelangen und sie (bestenfalls) zu befreien. Er will nicht, dass ihr die gleichen Dinge widerfahren, die Dawson und Beth erleben mussten. Denn vor allem an Beth hat der Aufenthalt bei Daedalus tiefe seelische Narben hinterlassen. Auf keinen Fall will er, dass auch seine Katy so endet. Also versucht er mit einer sehr fragwürdigen Methode, zu seiner großen Liebe zu gelangen. Doch noch kennt er nicht alle Absichten von Daedalus. Wird es ihm wirklich gelingen, sie zu befreien?

Meine Meinung:

Oh. Mein. Gott. Theoretisch könnte ich das jetzt einfach so stehen lassen, denn das beschreibt meine Meinung und derzeitige Gefühlslage ganz gut. Dieses Buch ist einfach so krass, dass es mich total sprachlos macht, obwohl ich im gleichen Moment so viel dazu sagen will. Also als erstes: Es ist einfach grandios (dass ich das denke, wäre euch bis hierhin wahrscheinlich gar nicht aufgefallen… haha.). Und als zweites: Es ist so grausam! Dieses Ende… Inzwischen sollte ich von den vorherigen Bänden die fetten Cliffhanger am Ende gewohnt sein, aber trotzdem hat mir dieses Ende (mal wieder) mein armes kleines Herz zerrissen. Und ich dachte bei den vorherigen Büchern schon immer, ein schlimmeres Ende kann nicht mehr kommen. Und dann hat die gute Frau Armentrout immer noch eins oben drauf gesetzt. (Wieso um alles in der Welt tut sie das?) Aber gut, dann fang ich jetzt einfach mal an, euch ein bisschen darüber aufzuklären, warum mich dieses Buch so begeistert. (Abgesehen von dem Cover natürlich, welches wirklich wieder wunderschön geworden ist!)

Als erstes ist da natürlich wieder der wundervolle Schreibstil von Jennifer L. Armentrout. Sie schafft es immer wieder, die Situationen so zu beschreiben, dass alles total echt wirkt, so als würden die Figuren gleich aus dem Buch heraus klettern und durch’s Zimmer spazieren oder sich neben einem auf die Couch setzen. (Leider ist das bisher noch nicht vorgekommen, aber ich hätte auch nichts dagegen, wenn Daemon plötzlich hier neben mir sitzen würde. Hehe.) Auch an Ironie und Sarkasmus hat die Autorin diesmal wieder nicht gespart. Ich finde, das ist ein wichtiger Teil, der diese Geschichte ausmacht. Denn ohne die schlagfertigen Wortgefechte zwischen Katy und Daemon wäre das Buch einfach nicht komplett. Auf jeden Fall schafft diese Frau es, in jeder Situation die richtigen Worte zu finden und zwar so, dass es nie langweilig wird.

Ich fand Origin zudem viel besser als Opal, denn der Band kam mir damals vor wie ein Übergang von Band 2 zu Band 4. Ich finde, das hat Origin definitiv wieder wett gemacht und da hat sich der etwas langatmige „Übergangsband“ vollkommen gelohnt. Ich habe zwar ein bisschen für das Buch gebraucht, vor allem am Anfang, aber das lag gar nicht am Buch sondern daran, dass ich einfach überhaupt keine Zeit hatte. So ab Seite 100 habe ich dann aber alles in einem Rutsch (so gut wie möglich eben) durch gelesen. Man kann einfach gar nicht aufhören mit lesen, da am Ende jedes Kapitels irgendein Mini-Cliffhanger ist, also muss man einfach weiter blättern. Vor allem dann, wenn man einmal richtig im Geschehen drin ist.
Das Buch ist abwechselnd aus Katys und Daemons Sicht geschrieben, was meiner Meinung nach noch ein bisschen mehr Leben in die Geschichte bringt, da man dadurch auch mal etwas von Daemons Gedanken und Gefühlen erfährt.

Am Anfang hatte ich die Befürchtung, das Buch würde irgendwie eintönig werden, weil Katy bei Daedalus war und Daemon nicht bei ihr, doch diese Befürchtung wurde zum Glück nicht Wirklichkeit. Die Geschichte strotzt nur so vor Abwechslung. Sie hat genau die richtige Mischung aus der Liebe zwischen Katy und Daemon, Action und Geheimnissen, und zwar nicht nur, was Daedalus angeht. Zudem entstehen dauernd Situationen, in denen sich die Frage stellt, wem man trauen kann und wem nicht und immer wieder passieren Dinge, die man vorher nie erwartet hätte. Zumindest ging es mir so. Das war auch der Grund, wieso ich mal wieder andauernd mit offenem Mund vor dem Buch saß, oder kopfschüttelnd auf die Seiten starrte und immer wieder den Satz „Waaaas? Das ist jetzt grade nicht wirklich passiert, oder?“, dachte. Eine Sache kann man meiner Meinung nach aber voraussehen, wenn man vorher ein bisschen aufmerksam gelesen hat. Welche das ist, verrate ich natürlich nicht. 😀 Um es kurz zu sagen: Es sind wieder viele Momente in denen man mitfiebert und sich wunderbar aufregen kann (im positiven Sinne), wieder oft „Aaaah wie süß!“-Momente und wieder viele „Ach du heilige…“-Momente.

Jetzt muss ich aber auch noch unbedingt etwas zu den Figuren sagen. Ich kann hier eigentlich nicht von vielen reden, denn dadurch wäre zu viel vorweg genommen. Aber ich finde, dass wieder alle Charaktere super ausgearbeitet wurden. Die Leute, die bei Daedalus arbeiten, haben alle so ihren eigenen Charakter und auch alle anderen, die vorkommen, zeichnet irgendetwas besonders aus. Sei es Luc, den vermutlich keiner wirklich versteht und der anscheinend Verbindungen nach überall hat oder sei es Archer, der so unnahbar und doch in irgendeiner Weise sympathisch erscheint.
Aber hauptsächlich liegt das Augenmerk natürlich wieder auf Katy und Daemon. Katy ist eine tolle Protagonistin, die sich selber immer treu bleibt. Auch in der tiefsten Krise bleibt sie stark und man kann sie meiner Meinung nach total nachvollziehen. Sehr gefehlt haben mir ihre Bücher und ihr Blog, wahrscheinlich, weil mir das genauso fehlen würde. Und natürlich war es schrecklich zu lesen, wie sie Daemon vermisst.
Auch der ist sich selber treu geblieben. Er ist weiterhin unverschämt und vorlaut, so wie wir ihn alle kennen und lieben. Gleichzeitig ist er aber auch total fürsorglich und immer unglaublich süß zu Katy. Da kriegt man direkt selber Herzklopfen.
Ein bisschen gestört hat mich, dass die beiden jeden zweiten bis dritten (Achtung, Hyperbel!) Kuss als total besonders und anders als alle anderen Küsse zuvor beschreiben. Doch trotzdem ist die Liebe zwischen den beiden einfach zum dahinschmelzen. Theatralische Seufzer und verträumtes Umherschauen in der Gegend inbegriffen.
Am besten finde ich an den beiden, dass trotz all der Gefahren, denen sie ausgesetzt sind, weder sie noch die Geschichte ihren Witz und Charme verlieren.

Fazit:

Es tut mir leid, dass diese Rezension so unglaublich lang geworden ist. Außerdem habe ich das Gefühl, sie ist total durcheinander. Aber ich glaube, auch wenn ich sie morgen oder in drei Tagen oder von mir aus auch in zwei Wochen geschrieben hätte, hätte sie genauso ausgesehen. Denn Origin ist einfach ein Buch, bei dem man mit Emotionen um sich werfen darf/muss. Die Geschichte ist spannend, die Figuren toll und die Ereignisse überschlagen sich an manchen Stellen, allerdings nie so sehr, dass man nicht mehr mitkommt. Es ist eine tolle Mischung aus Action, Spannung und Liebesgeschichte, wobei alle Elemente irgendwie verkettet sind und somit nie nur das eine oder nur das andere vorkommt. Der vierte Band dieser Reihe konnte mich einfach total überzeugen und darum erhält er von mir

von 5

Origin:

446 Seiten, 19,99€ (Gebunden), 13,99 (E-Book), erschienen bei Carlsen